Sebastien Loeb hat seine WM-Führung auf 145 Punkte ausgebaut. Foto: Reporter Images
Sebastien Loeb hat seine WM-Führung auf 145 Punkte ausgebaut. Foto: Reporter Images

Sebastien Loeb hat seine WM-Führung auf 145 Punkte ausgebaut. Foto: Reporter Images

Mikko Hirvonen hat auf seinen Teamkollegen Loeb in der Wertung 38 Zähler Rückstand. Foto: Reporter Images

Petter Solberg kam nach der falschen Reifenwahl als Dritter ins Ziel. Foto: Reporter Images

Jari-Matti Latvala erreichte in Neuseeland nur den siebten Platz. Foto: Reporter Images

Daniel Sordo fliegt nach einer Kuppe mit seinem Mini ein Stück durch die Luft. Foto: Reporter Images

dpa, Bild 1 von 5

Sebastien Loeb hat seine WM-Führung auf 145 Punkte ausgebaut. Foto: Reporter Images

Auckland (dpa) - Weltmeister Sébastien Loeb hat seinen bislang einzigartigen Siegeszug bei der Rallye Neuseeland fortgesetzt. Der 38-jährige Franzose erzielte im Citroën DS3 bei den Antipoden seinen 72. Gesamtsieg.

Nach 22 durch den starken Regen aufgeweichten Schotterprüfungen hatte der achtfache Rekordchampion einen Vorsprung von 29,6 Sekunden auf seinen finnischen Teampartner Mikko Hirvonen. Mit seinem fünften Saisonerfolg baute Loeb nach dem siebten WM-Lauf seine Führung auf 145 Punkte aus. Er hat nun 38 Zähler Vorsprung auf Hirvonen.

«Das war ein starkes Wochenende, ein großer Kampf mit Mikko», sagte Loeb nach seinem dritten Neuseeland-Sieg nach 2005 und 2008. Bei den Marken brillierte der Weltmeister Citroën zum dritten Mal in diesem Jahr mit einem Doppelsieg. In der Hersteller-Wertung erhöhte der Titelverteidiger mit seinem 85. Gesamtsieg sein Konto auf inzwischen 237 Punkte und erhöhte den Abstand zu Ford auf 93 Zähler.

Ford lobt gerne die Zuverlässigkeit seines Fiesta RS WRC, die Zuverlässigkeit der Piloten steht hingegen mehr in der Kritik. Der Norweger Petter Solberg erreichte nach der falschen Reifenwahl am Freitag mit einem Rückstand von 1:36,3 Minuten als Dritter das Ziel in Auckland. Der Finne Jari-Matti Latvala, der für 2013 mit Volkswagen als zweiter Pilot neben dem Franzosen Sébastien Ogier in Verbindung gebracht wird, patzte auch auf der anderen Seite der Erdkugel. Nach seinem Fahrfehler am Freitag schaffte er am Ende mit einem Rückstand von 4:52,9 Minuten nur den siebten Platz. Für den WM-Zweiten von 2010, so räumte er selbst ein, sei der Titelkampf in diesem Jahr vorbei.

Nach fünf Jahren Pause in der Rallye-Weltmeisterschaft schaffte der Wiener Manfred Stohl bei seinem Comeback in privaten Ford Fiesta RS den zehnten Platz (Rückstand: 11:26,3 Minuten) und holte damit einen WM-Punkt.

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