Power
Auch Trucks starten wieder bei der Rallye Dakar.

Auch Trucks starten wieder bei der Rallye Dakar.

Der Argentinier Marcos Patronelli will seinen Sieg mit dem Quad wiederholen.

Der Spanier Marc Coma gehört bei den Motorrädern wieder zu den Favoriten.

US-Pilot Robby Gordon startet in Buenos Aires in die Rallye Dakar 2011.

Stéphane Peterhansel winkt in Buenos Aires seinen Fans zu.

Carlos Sainz gibt noch kurz vor seinem Dakar-Start ein Interview.

Vorjahressieger Carlos Sainz macht sich in Buenos Aires auf den Weg.

Der Franzose Stéphane Peterhansel muss mit seinem BMW durchs Nasse.

Am Spanier Carlos Sainz im VW Touareg gab es kein Vorbeikommen.

dpa, Bild 1 von 9

Auch Trucks starten wieder bei der Rallye Dakar.

Cordoba (dpa) - Carlos Sainz hat sich gleich mit einem Sieg auf das Unternehmen Titelverteidigung bei der berühmten Rallye Dakar eingestimmt. Allerdings unterstrich auch Rekordgewinner Stéphane Peterhansel mit dem hessischen X-Raid-Team zum Auftakt seine Titelambitionen.

Am ersten Wertungstag der berüchtigten Rallye musste sich der Franzose im BMW lediglich dem spanischen Vorjahressieger bei teils schweren Bedingungen geschlagen geben. Im Ziel in Cordoba wies Peterhansel einen Rückstand von 1:31 Minuten auf Sainz auf.

Der Iberer will seinerseits im Race Touareg den Sieg von 2010 wiederholen und für den dritten VW-Erfolg bei der Dakar in Serie sorgen. Entsprechend ging er an den Start. «Es ist einfach nicht meine Mentalität, es etwa zu Beginn ein wenig ruhiger angehen zu lassen», erklärte Sainz.

Auf Rang drei folgte nach insgesamt 788 Kilometern sein Markenkollege Nasser Al-Attiyah. Der Pilot aus Katar und dessen Berliner Beifahrer Timo Gottschalk hatten vor zwölf Monaten den zweiten Gesamtrang belegt. Nach der ersten von 13 Etappen liegen sie 2:16 Minuten zurück.

Die Gewinner von 2009, als das berüchtigte Offroad-Spektakel erstmals durch Argentinien und Chile geführt hatte, Giniel de Villiers (Südafrika) und dessen Co-Pilot Dirk von Zitzewitz aus Karlshof reihten sich auf dem Teilstück Victoria nach Cordoba mit 222 Kilometern Wertungsprüfung und 566 Kilometern Verbindungsstrecke auf Rang fünf ein. Sie waren im Touareg 5:06 Minuten langsamer als Tagessieger Sainz, besser waren zudem als Vierte ebenfalls im VW Mark Miller (USA) und Ralph Pitchford (Südafrika).

Die Prüfung auf dem Weg nach Cordoba war etwas für Driftkünstler: Schotterwege, kurvige, hügelige und schnelle Passagen. Der starke Regen verwandelte den zweiten Streckenabschnitt allerdings in schmierige Schlammpisten. Die Jagd wurde zur Rutschpartie. Sainz meisterte sie am besten: «Ich habe heute das getan, was ich im Rallyesport immer mache, Gas gegeben», kommentierte er seinen 18. Dakar-Tagessieg. Auf zwei Rädern gewann Ruben Faria aus Portugal die erste Prüfung vor seinem französischen KTM-Teampartner und Vorjahressieger Cyril Despres.

Am Vortag war vor zehntausenden Fans in Argentiniens Hauptstadt der Startschuss für die insgesamt 33. Auflage des Offroad-Spektakels gefallen. In zwei Wochen wird in Buenos Aires auch wieder das Ziel sein. Bis dahin werden die 407 Teams, die Grünes Licht bekommen hatten, rund 9600 Kilometer absolviert haben. Höhepunkte dürften wieder die Anden-Überquerungen und die Hatz durch die unbarmherzige chilenische Atacama-Wüste sein.

Nun geht es erstmal weiter gen Norden. Nach dem Start in Cordoba erwartet die Teams eine waldreiche Gegend - Kuppen und uneinsehbare Kuren inklusive. Das Ziel ist in San Miguel de Tucuman.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer