Schock
Co-Pilot Tom Neathway fährt im Team «Race2Recovery». Foto: Felipe Trueba

Co-Pilot Tom Neathway fährt im Team «Race2Recovery». Foto: Felipe Trueba

dpa

Co-Pilot Tom Neathway fährt im Team «Race2Recovery». Foto: Felipe Trueba

Lima (dpa) - Beim Unfall eines Begleitfahrzeugs der Rallye Dakar sind in Peru zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere zehn Personen wurden verletzt, als das Auto eines Rallye-Teams auf der 5. Etappe von Arequipa nach Arica mit einem Taxi frontal zusammenprallte.

Anschließend fuhr ein weiteres Taxi in die Unfallstelle hinein, berichtete der Rundfunksender RPP. Der Unfall ereignete sich in der peruanischen Ortschaft Tacna, wenige Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt. Die beiden Todesopfer waren Insassen des zuerst kollidierten Taxis.

Bei drei der Verletzten handelt es sich um Mitglieder des britischen Teams «Race2Recovery» (Rennen zur Heilung), das frühere Soldaten vereint, die im Einsatz schwer verwundet wurden und nun als erster Rennstall mit behinderten Sportlern das Ziel der weltberühmten Rallye erreichen wollen. Wie «Race2Recovery» auf seiner Internetseite mitteilte, wurden die Männer in ein Krankenhaus in die Hauptstadt Lima geflogen. Ihr Zustand sei «stabil und bei Bewusstsein», die Art ihrer Verletzungen «nicht lebensgefährlich».

Pilot Tony Harris sagte, das Team wolle die Rallye trotz des Unfalls fortsetzen: «Das ist offensichtlich ein großer Schock für uns, aber wir wissen, dass wir den Segen der Verletzten haben. Sie wollen, dass das Team das Ziel erreicht.»

Eine Welle der Sympathie begleitet das Team auf seiner knüppelharten Tour über die insgesamt 8500 Kilometer von Peru nach Santiago de Chile. Prinz William, seine Frau Kate und Prinz Harry gewährten aus einer ihrer Stiftungen 100 000 britische Pfund (ca. 123 000 Euro) für das Projekt.

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