Begleitung
Ein Helikopter begleitet den Motorradpiloten Christian Califano bei der 9. Etappe eine Weile.

Ein Helikopter begleitet den Motorradpiloten Christian Califano bei der 9. Etappe eine Weile.

Giniel De Villiers fährt mit seinem VW Touareg an zwei Zuschauern mit polnischer Fahne vorbei.

Der Russe Wladimir Tschhagin nimmt mit einem Truck der Marke Kamaz an der Rallye teil.

Der Spanier Marc Coma festigte bei den Motorradpiloten seine Führung.

Carlos Sainz, Sieger der 9. Etappe, klettert mit seinem VW Touareg eine Düne empor.

Die Spanierin Eulalia Sanz Pla-Gilibert (r) und die Deutsche Christine Meier sind mit ihren Bikes dabei.

Nasser Al Attihya und Co-Pilot Timo Gottschalk behaupten ihre Führung bei der Rallye Dakar.

dpa, Bild 1 von 7

Ein Helikopter begleitet den Motorradpiloten Christian Califano bei der 9. Etappe eine Weile.

Copiapo (dpa) - Der Berliner Beifahrer Timo Gottschalk und sein Pilot Al-Attiyah (Katar) haben auf der neunten Prüfung der Rallye Dakar ihre Führung verteidigt.

Vorjahressieger und Volkswagen-Teampartner Carlos Sainz (Spanien) feierte aber auf der letzten Wüsten-Prüfung in Chile seinen fünften Tagessieg, mit dem er als Gesamtzweiter seinen Rückstand von 5:14 auf 3:18 Minuten reduzierte. Im vergangenen Jahr hatte Sainz mit dem bislang knappsten Vorsprung von 2:12 Minuten auf Al-Attiyah/Gottschalk die «Dakar» gewonnen.

Die Wolfsburger Dreifach-Führung hatte auch nach der Entscheidung über 235 Kilometer rund um die nordchilenische Bergwerksstadt Copiapo Bestand. Dirk von Zitzewitz aus Karlshof und sein südafrikanischer Fahrer Giniel de Villiers lagen mit einem Rückstand von 55:51 Minuten auf dem dritten Platz. Der Franzose Stéphane Peterhansel liegt im BMW X3 schon 1:42:48 Stunden zurück und hat aus eigener Kraft keine Chance auf seinen zehnten Dakar-Sieg. Dahinter reihte sich der Amerikaner Mark Miller (2:45:19 Stunden) im vierten und letzten Werks-Volkswagen auf dem fünften Platz ein.

«Die heutige Etappe war ebenfalls anspruchsvoll, auch wenn sie deutlich kürzer ausfiel», sagte Volkswagen Motorsportdirektor Kris Nissen. «Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass der Race Touareg als bestes und konkurrenzfähigstes Fahrzeug das Maß der Dinge ist.»

Der siebenfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle (Köln) und sein Hamburger Beifahrer Thomas Schünemann blieben auf dem zehnten Gesamtrang (Rückstand: 7:43:06 Stunden) im SMG-Buggy weiter das beste zweiradgetriebene Auto.

Den Sieg bei den Motorrädern dürften wohl die Sieger der vergangenen sechs Jahre unter sich ausmachen. Der Spanier Marc Coma ist auf Kurs zu seinem dritten Triumph nach 2006 und 2009. Nach der neunten von 13 Prüfungen festigte er seine Führung mit einem Vorsprung von 8:14 Minuten auf seinen französischen KTM-Kollegen Cyril Despres, der den Marathon-Klassiker bereits schon dreimal (2005, 2007, 2010) gewonnen hat.

Der Aprilia-Pilot Francisco Lopez Contardo verließ seine chilenische Heimat auf einem sicheren dritten Platz, lag aber schon 23:33 Minuten hinter Coma. Der amerikanische Yamaha-Pilot Jonah Street feierte vor dem Niederländer Frans Verhoeven (BMW) seinen zweiten Etappenerfolg insgesamt. Im Gesamtklassement aber liegt Street mit 3:44:44 Stunden Rückstand weit abgeschlagen auf dem 14. Rang.

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