In Führung
Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk haben sich mit ihrem VW Race Touareg an die Spitze gesetzt.

Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk haben sich mit ihrem VW Race Touareg an die Spitze gesetzt.

dpa

Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk haben sich mit ihrem VW Race Touareg an die Spitze gesetzt.

Copiapo (dpa) - Mit ihrem dritten Tagessieg haben Beifahrer Timo Gottschalk aus Berlin und Pilot Nasser Al-Attiyah aus Katar bei der Rallye Dakar die Führung übernommen.

Das Duo überholte in Chile auf der achten Etappe von Antofagasta nach Copiapo den bisher führenden Spanier Carlos Sainz. Gottschalk und Al-Attiyah hatten im Ziel 6:36 Minuten Vorsprung auf Volkswagen-Markengefährte Sainz und liegen in der Gesamtwertung nun mit 5:14 Minuten vor dem zweimaligen Weltmeister. Die Rallye endet am Sonntag in Buenos Aires.

«Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Ich kann das Rennen jetzt kontrollieren», sagte Al-Attiyah. «Im letzten Dünen-Abschnitt sind wir Vollgas gefahren, weil wir dort Zeit auf Sainz herausholen mussten. Die Dünen sind mein Lieblingsterrain», erklärte der Araber.

Dirk von Zitzewitz aus Karlshof und sein südafrikanischer Pilot Giniel de Villiers komplettierten mit einem Rückstand von 48:45 Minuten das erste reine Wolfsburger Podium in diesem Jahr. «Das war heute der Volkswagen-Tag», sagte der hocherfreute Motorsport-Direktor Kris Nissen. «Es dürfte kaum je eine so schwierige Etappe wie die heutige gegeben haben. Und dort hat Volkswagen einen so großen Vorsprung herausgefahren.»

Einer der Pechvögel des Tages war der bislang auf dem dritten Platz liegende Rekordsieger Stéphane Peterhansel. Der Franzose erlebte im BMX 3 des hessischen X-Raid-Teams seinen dritten mit Problemen behafteten Tag nacheinander und büßte 1:13:34 Stunden auf die Bestmarke von Al-Attiyah und Gottschalk ein. Der neunmalige Dakar-Champion rutschte deswegen mit einem Rückstand von inzwischen 1:33:30 Stunden vom dritten auf den vierten Rang ab, dahinter folgt der US-Amerikaner Mark Miller im vierten VW Touareg.

Bei den Motorrädern baute der Spanier Marc Coma mit dem dritten Tagessieg seine Führung auf Vorjahressieger Cyril Despres aus Frankreich wieder aus. Mit seinem 14. Dakar-Etappensieg vergrößerte Coma seinen Vorsprung auf den KTM-Kollegen auf 9:19 Minuten.

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