Elektrischer Renner
Die Formel E machte in Las Vegas Werbung in eigener Sache. Foto: Lesley Ann Miller/fiaformulae/dpa

Die Formel E machte in Las Vegas Werbung in eigener Sache. Foto: Lesley Ann Miller/fiaformulae/dpa

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Die Formel E machte in Las Vegas Werbung in eigener Sache. Foto: Lesley Ann Miller/fiaformulae/dpa

Las Vegas (dpa) - Der vollelektronische Formel-E-Rennwagen hat in Las Vegas seine erste öffentliche Demonstrationsfahrt absolviert. Eskortiert von der Polizei steuerte der ehemalige Formel-1-Pilot Lucas di Grassi den Spark-Renault SRT_01E auch über den berühmten Las Vegas Strip.

«Das ist heute ein Meilenstein für die Formel E», sagte Geschäftsführer Alejandro Agag: «Wir wollen, dass so viele Menschen wie möglich das sehen und hören, was wir für die Zukunft des Motorsports halten.»

Das erste Rennen der innovativen Serie ist für den 13. September in der ehemaligen Olympia-Stadt Peking geplant. In Deutschland sollen die schnellen, aber leisen Autos am 30. Mai 2015 auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin fahren. Im Gegensatz zur Formel 1 mit Training am Freitag und Samstag, dem Qualifying ebenfalls am Samstag und dem Rennen am Sonntag, findet bei der Formel E alles an einem Tag statt. Die Autos fahren etwa 225 Stundenkilometer, die Leistung beträgt maximal 270 PS.

Die neue Rennserie, die unter dem Dach des Internationalen Automobilverbandes FIA ausgetragen wird, erfreut sich großen Interesses. Sogar Hollywood-Star Leonardo DiCaprio stieg bereits als Teilhaber eines Rennstalls ein. Der 39 Jahre alte Schauspieler ist Mitbegründer des Teams Venturi. Zudem engagiert sich Milliardär Richard Branson, dem auch schon ein Formel-1-Team gehörte. Und einige Teilinhaber der Boston Celtics aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wollen 21 Millionen US-Dollar (15,4 Millionen Euro) investieren.

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