Suzhou (dpa) - Das Tischtennis-Duo Steffen Mengel/Petrissa Solja hat dem deutschen Team bei der WM in China den erhofften Auftakt nach Wunsch beschert. Die einzige Mixed-Kombination qualifizierte sich in Suzhou auf Anhieb für die dritte Runde.

Nach einem 4:2 gegen Pierre-Luc Theriault/Zhang Mo aus Kanada traten die Gegner aus Laos nicht an. Die anderen acht deutschen WM-Teilnehmer greifen erst am Dienstag in das Geschehen ein.

Dann sind maximal 19 Partien mit DTTB-Beteiligung möglich. Im Fokus steht dabei Rekord-Europameister Timo Boll, der mit seinem chinesischen Partner Ma Long in der zweiten Runde auf das Gastgeber-Duo Xu Xin/Zhang Jike treffen kann. Die Ansetzung hat den Charakter eines Endspiels.

«Ma Long und Boll sind sehr kreative Athleten, die ihren Kopf zum Spielen benutzen. Kein anderer ausländischer Spieler übertrifft Bolls Fähigkeiten und sein Verständnis vom Tischtennisspiel», lobte Chinas Cheftrainer Liu Guoliang im populären chinesischen Webportal Sina den 34 Jahre alten Routinier von Borussia Düsseldorf.

Im Einzel muss Boll zum Auftakt gegen Carlos Machado aus Spanien auf der Hut sein. Die schwierigste Aufgabe hat Kristin Silbereisen zu lösen. Die Berlinerin trifft in der ersten Runde auf die chinesische Qualifikantin Mu Zi.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer