Helge Meeuw gelang im Vorlauf über 50 Meter Rücken in 25,04 Sekunden die drittschnellste Zeit.
Helge Meeuw gelang im Vorlauf über 50 Meter Rücken in 25,04 Sekunden die drittschnellste Zeit.

Helge Meeuw gelang im Vorlauf über 50 Meter Rücken in 25,04 Sekunden die drittschnellste Zeit.

dpa

Helge Meeuw gelang im Vorlauf über 50 Meter Rücken in 25,04 Sekunden die drittschnellste Zeit.

Shanghai (dpa) - Helge Meeuw und Dorothea Brandt schwammen mit guten Zeiten in das Halbfinale, die Lagen-Staffel erreichte ohne Britta Steffen knapp den Endlauf.

Einen Tag vor dem Abschluss der Weltmeisterschaften in Shanghai gelang Rückenschwimmer Meeuw über 50 Meter in 25,04 Sekunden die drittkürzeste Zeit. Brandt war als Vorlauf-Vierte über 50 Meter Freistil in 24,86 Sekunden nur 4/100 langsamer als Therese Alshammer (Schweden) und Jessica Hardy (USA). Für die einzige Enttäuschung sorgte Christian Kubusch über 1500 Meter Freistil. Platz 21 in 15:27,68 Minuten bedeuteten für den Magdeburger beim Vorlauf-Sieg von Chinas Schwimm-Held Sun Yang (14:48,13) eine herbe Niederlage.

Lobende Trainer-Worte gab es für die Lagen-Staffel über 4 x 100 Meter, in der Jenny Mensing (Rücken), Sarah Poewe (Brust), Sina Sutter (Schmetterling) und Daniela Schreiber (Freistil) nach 4:00,90 Minuten als Achte anschlugen. 7/10 Sekunden vor Dänemark auf Platz neun und 3,95 Sekunden hinter den USA an der Spitze. «Jeder von uns hat die Zeit unterboten, die unser Staffeltrainer vorgeschrieben hat», sagte Poewe. «Super Leistung. Wir haben nichts mehr zu verlieren.» Schreiber hofft im Finale auf «noch mal einen kleinen Schub».

Zufrieden war auch Meeuw. Für den 26-Jährigen war es die beste Zeit seit Verbot der Hightech-Anzüge. Vorlaufschnellster war der Südafrikaner Gerhard Zandberg in 24,72 Sekunden. «Ich habe meine inoffiziell geführte Bestzeit bei 25,06 stehen gehabt, damit bin ich 2006 Europameister geworden, ich bin also für mich jetzt Bestzeit geschwommen», sagte das deutsche Rücken-Ass. Nur im Plastik-Anzug war er schneller.

Nach langer Wartezeit durfte Aktivensprecherin Brandt endlich ins Wettkampf-Becken. «Das ist total entspannt, ich hab ganz viel Zeit für mich, ich kann zum Frisör gehen und kann mir die Fingernägel lackieren, den ganzen Tussikram machen», scherzte die Berlinerin über die Zeit im Wartestand, «im Ernst, es war nicht einfach. Es war so gut, dass jetzt Samstag ist.»

Schwer enttäuscht verließ Kubusch die Halle. Er war rund 18 Sekunden hinter seiner Zeit von den deutschen Meisterschaften geblieben, mit der schon die WM-Norm nicht erreicht worden war. «Das ist peinlich», sagte der Magdeburger und zog sich schnell zur Analyse zurück.

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