Düsseldorf. Ein halbes Jahr nach dem Motorradunfall in Spanien hat Schumacher-Manager Willi Weber erstmals über die Verletzungen seines Schützlings gesprochen. "Es war der schwerste Unfall, den Michael in seiner Motorsportkarriere hatte", sagte Weber nachdem Schumacher seine Rückkehr in die Formel 1 abgesagt hatte.

Dieser war in Cartagena mit seinem Motorrad bei 110 Stundenkilometern verunglückt, in hohem Bogen durch die Luft geflogen und auf dem Kies aufgeschlagen. Er blieb regungslos liegen, wurde gleich an der Strecke versorgt. "Heute hatte ich einen Abflug beim Motorrad-Test in Cartagena, und vorsichtshalber sind wir ins Krankenhaus gefahren", ließ Schumacher noch am selben Tag verkünden. "Mir geht es soweit gut, deshalb bin ich am Abend noch nach Hause geflogen". Die Tests hätten ergeben, dass nichts passiert sei.

Zwei Monate später gestand Schumacher, der Unfall habe "gewisse Partien schon ein bisschen mitgenommen. Vielleicht liegt es am Alter, dass das jetzt langsamer heilt." Im Juli fühlte er sich bereit fürs Comeback - offenbar ein Trugschluss.

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