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Felix Magath, Trainer beim VfL Wolfsburg, ist im Gespräch als Manager und Trainer auf Schalke.

Felix Magath, Trainer beim VfL Wolfsburg, ist im Gespräch als Manager und Trainer auf Schalke.

dpa

Felix Magath, Trainer beim VfL Wolfsburg, ist im Gespräch als Manager und Trainer auf Schalke.

Wolfsburg/Gelsenkirchen (sid). Auf der Suche nach einem Trainer und Manager hat Schalke 04 angeblich einen spektakulären Coup gelandet. Felix Magath soll Medienberichten zufolge beim Revierklub, wie derzeit beim Tabellenführer VfL Wolfsburg, ab der kommenden Saison in Personalunion beide Ämter übernehmen, die nach den Entlassungen von Trainer Fred Rutten und Manager Andreas Müller  vakant geworden waren.

Im Vorfeld hatten sich, so die Stuttgarter Zeitung, der 55-Jährige und die Niedersachsen aus finanziellen Gründen nicht auf eine vorzeitige Verlängerung des bis 2010 laufenden Vertrages einigen können. Magath wollte die Meldungen angeblich weder "bestätigen noch dementieren". Auch aus Schalke war keine Bestätigung zu bekommen.

Fest steht: Die Spekulationen dürften im Endspurt um die Meisterschaft für heftige Turbulenze bei dem "Wölfen" sorgen, die Magath im Sommer 2007 übernommen und nicht zuletzt mit der finanziellen Unterstützung von VW zu einem Titelanwärter geformt hatte.
Deshalb sei der VfL auch an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit Magath interessiert gewesen.

Allerdings wollten die Verantwortlichen, so die Stuttgarter Zeitung weiter, den Forderungen nach einer Verdoppelung des Gehaltes auf angeblich fünf Millionen Euro mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Lage nicht nachkommen. 

Noch vor vier Wochen hatte Magath in einem Interview im DSF erklärt, dass er sich Verlängerung seines Vertrages in Wolfsburg sehr gut vorstellen könne. "Da wird es in nächster Zeit Gespräche geben. Es muss vorab aber geklärt werden, wie es in der nächsten Saison weitergeht. Auch da stehen Entscheidungen an", sagte der Ex-Nationalspieler, der in Schalke bereits als Kandidat für den Manager-Posten im Gespräch war.

Spekulationen, er würde die Niedersachsen vorzeitig verlassen, erteilte Magath damals eine klare Absage: "Ich habe in den letzten zwei Jahren hier viel Spaß gehabt mit dem Team, auch wenn das nicht immer so nach außen dringt. Solch eine Arbeit wie hier findet man nicht überall."
Mit Magath hätten die Schalker ihren Wunschkandidaten verpflichtet und würden zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Für Position des Managers hatten dem Traditionsklub bereits Oliver Kahn, Matthias Sammer, und auch Heribert Bruchhagen eine Absage erteilt. Derzeit wird Schalke vom Imterims-Trio Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck bis zum Saisonende betreut.

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