Sie waren in der Schweiz angetreten, um Werbung für die Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 im eigenen Land zu betreiben. Es folgte eine Pleitenserie, deren Folgen für dieses Ereignis noch nicht absehbar sind. DEB-Sportdirektor Franz Reindl erstickte nun die schwelende Trainerdiskussion im Keim, indem er sich vor Bundestrainer Uwe Krupp stellte.

Dieses klare Bekenntnis sollte der ehemalige NHL-Profi nutzen, um seine Spielerpolitik zu überdenken. Denn da ist offensichtlich einiges verbesserungswürdig. Die ausgebooteten Sascha Goc, Patrick Reimer oder Tino Boos wären nicht nur Rollenspieler, sondern haben Führungsqualitäten. Die zeigte der enttäuschende NHL-Profi Jochen Hecht nicht. Krupp hat noch ein knappes Jahr Zeit, um ein besseres WM-Team zu formen. Das ist seine letzte Chance.

rainer.wallasch@wz-plus.de

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