Suspendiert
Robert Fazekas wurde von der IAAF für acht Jahre bis zum 5. Juli 2020 suspendiert. Foto: Kay Nietfeld

Robert Fazekas wurde von der IAAF für acht Jahre bis zum 5. Juli 2020 suspendiert. Foto: Kay Nietfeld

dpa

Robert Fazekas wurde von der IAAF für acht Jahre bis zum 5. Juli 2020 suspendiert. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Gleich 24 Dopingfälle hat der Leichtathletik- Weltverband IAAF seit den Olympischen Spielen abgeschlossen.

Bestätigt wurde unter anderen die Strafe gegen Ungarns Diskuswurf- Veteran Robert Fazekas, der trotz des zweiten Vergehens innerhalb von acht Jahren um eine lebenslange Sperre herumkam. Der 37 Jahre alte Wiederholungstäter wurde von der IAAF für acht Jahre bis zum 5. Juli 2020 suspendiert. Bei einer Trainingskontrolle am 16. Juni dieses Jahres wurde Fazekas, dem 2004 bereits sein Olympia-Gold aberkannt worden war, positiv auf das Steroid Stanozolol getestet.

Zwei Jahre lang darf der kenianische Weltklasse-Langläufer Mathew Kisorio keine Wettkämpfe bestreiten. Bei einem Test während der Landesmeisterschaften wurden bei ihm am 14. Juni Spuren des Anabolikums Norandrosteron gefunden. Kisorio war in diesem Jahr Zehnter beim Boston-Marathon.

In einem ARD-Bericht hatte der 23-Jährige Anfang August ein Geständnis abgelegt und war gleichzeitig als «Kronzeuge» aufgetreten: Kisorio berichtete, dass sich Ärzte in der Nähe von kenianischen Trainingszentren ansiedeln, um ihre Doping-Dienste anzubieten.

Kenias Leichtathletik-Verbandschef Isaiah Kiplagat hatte der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, dass Doping- Ermittlungen gegen mutmaßlich involvierte Ärzte laufen. Sie sollen Läufern verbotene Substanzen injiziert haben.

Lebenslang gesperrt wurde nach dem zweiten Vergehen (Bromantan) als Einzige die russische Speerwerferin Lada Tschernowa.

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