Zweiter
David Storl stieß die Kugel in Chemnitz 20,75 Meter weit. Foto: Hendrik Schmidt

David Storl stieß die Kugel in Chemnitz 20,75 Meter weit. Foto: Hendrik Schmidt

dpa

David Storl stieß die Kugel in Chemnitz 20,75 Meter weit. Foto: Hendrik Schmidt

Chemnitz (dpa) - Kugelstoß-Weltmeister David Storl hat einen Heimsieg beim internationalen Chemnitzer Hallenmeeting verpasst. Der Lokalmatador musste sich im mit 1500 Zuschauern ausverkauften Sportzentrum deutlich dem Amerikaner Reese Hoffa geschlagen geben.

Der zum Deutschen Leichtathleten des Jahres gewählte Storl stieß 20,75 Meter, Hoffa war mit 21,87 Meter der klar bessere Mann im Ring. «Das war heute nicht ganz mein Tag, ich kann nicht jeden Tag Bestleistung stoßen. Ziel bleibt klar die Hallen-WM», sagte Storl.

Bei den Frauen war Christina Schwanitz nicht zu toppen. Sie wuchtete die Kugel auf 19,09 Meter und verwies Nadine Kleinert auf Rang zwei. Die Magdeburgerin kam in ihrem besten Versuch auf 18,68 Meter.

Der Hamburger Helge Schwarzer gewann die 60 Meter Hürden in 7,64 Sekunden und knackte damit die Norm für die Hallen-WM in Istanbul (9. bis 11. März). Das gelang auch dem lange verletzten Julian Reus (Wattenscheid) über die 60 Meter, die er als Tagesschnellster in 6,59 Sekunden lief. Die Istanbul-Marke schafften im Stabhochsprung mit 5,72 Meter Sieger Malte Mohr (Wattenscheid) und der zweitplatzierte Raphael Holzdeppe (Zweibrücken).

Eine Weltjahresbestleistung stellte der Marokkaner Iguider Abdalaati in 3:37,40 Minuten über die 1500 Meter auf.

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