Prag (dpa) - Kugelstoß-Ass David Storl hat beste Chancen auf seine erste internationale Goldmedaille in der Halle. Bei den Europameisterschaften der Leichtathleten in Prag legte der 24 Jahre alte Sachse in der Qualifikation bereits im ersten Versuch ganz starke 21,23 Meter vor.

Keiner seiner 32 Konkurrenten kam weiter. Kollege Tobias Dahm aus Sindelfingen rettete sich mit persönlicher Bestleistung von 19,97 Metern als Achter gerade noch ins Finale; der Neubrandenburger Christian Jagusch schied dagegen aus.

Der zweimalige Freiluft-Weltmeister Storl blieb nur drei Zentimeter unter seiner europäischen Hallen-Saisonbestleistung und schaffte auf Anhieb den Einzug ins Finale der besten Acht am Freitag (17.25 Uhr). «Das war schon mal ein guter Start, und morgen geht's weiter», sagte Storl. «Richtung 21,50 Meter soll's dann schon gehen.»

Nicht so gut lief es bei den starken Frauen: Die deutsche Hallenmeisterin Lena Urbaniak von der LG Filstal schied mit 16,49 Metern aus. Kollegin Denise Hinrichs musste bei ihrem internationalen Comeback nach fast fünfjähriger Verletzungspause lange zittern: Erst mit 16,78 Metern im letzten Versuch kämpfte sich die 27-Jährige vom TV Wattenscheid als Achte gerade noch ins Finale am Samstag.

Vom deutschen Weitspringer-Trio schaffte es nur der deutsche Meister Alyn Camara aus Leverkusen in die Medaillen-Entscheidung. Mit 7,79 Metern wurde der 25-Jährige Siebter in der Qualifikation. Für Julian Howard (Karlsruhe/7,65 Meter) und den Chemnitzer Max Heß (7,71) reichte es nicht.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer