Jelena Laschmanowa soll trotz Sperre an einem Wettbewerb teilgenommen haben. Foto: Christophe Karaba
Jelena Laschmanowa soll trotz Sperre an einem Wettbewerb teilgenommen haben. Foto: Christophe Karaba

Jelena Laschmanowa soll trotz Sperre an einem Wettbewerb teilgenommen haben. Foto: Christophe Karaba

dpa

Jelena Laschmanowa soll trotz Sperre an einem Wettbewerb teilgenommen haben. Foto: Christophe Karaba

Moskau (dpa) - Geher-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Jelena Laschmanowa riskiert womöglich einen Start bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Weil die 22 Jahre alte Russin während ihrer laufenden Dopingsperre an einem Wettkampf teilgenommen haben soll, hat der Leichtathletik-Weltverband IAAF jetzt eine Untersuchung eingeleitet, berichtete die Nachrichtenagentur AP.

Auf Fotos sollen Laschmanowa und die russische Junioren-Weltmeisterin von 2012, Jekaterina Medwedewa, bei einem Geher-Meeting am 30. Dezember in Russland zu erkennen sein. Auch Medwedewa verbüßt derzeit eine Dopingsperre.

Laschmanowa war Ende Juni wegen der Einnahme einer verbotenen Substanz vom russischen Verband für zwei Jahre gesperrt worden. Dopingkontrolleure hatten bei einem Test Anfang Januar 2014 in Saransk den Stoff GW1516, auch als Endurobol bekannt, gefunden. Der Geherin wurden bis zum 25. Februar 2016 alle Starts untersagt. Die Russin hatte 2012 in London mit Weltrekordzeit Olympia-Gold und 2013 in Moskau den WM-Titel gewonnen.

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