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Fast hätte Renaud Lavillenie den Bubka-Rekord gebrochen. Foto: Tytus Zmijewski

Fast hätte Renaud Lavillenie den Bubka-Rekord gebrochen. Foto: Tytus Zmijewski

dpa

Fast hätte Renaud Lavillenie den Bubka-Rekord gebrochen. Foto: Tytus Zmijewski

Bydgoszcz (dpa) - Stabhochsprung-Olympiasieger Renaud Lavillenie hat seine Attacken auf den fast 21 Jahre alten Hallenweltrekord von Sergej Bubka fortgesetzt.

Beim Pedro's Cup der Leichtathleten im polnischen Bydgoszcz meisterte der 27 Jahre alte Franzose 6,08 Meter gleich im ersten Versuch. An der Weltrekordhöhe von 6,16 Meter scheiterte Lavillenie dann dreimal. Der Ukrainer Bubka, der heute dem IOC angehört, hatte am 21. Februar 1993 in Donezk 6,15 Meter überquert. Sein Freiluft-Weltrekord steht bei 6,14 Meter.

Schon am vergangenen Samstag hatte Lavillenie, der große Rivale des deutschen Weltmeisters Raphael Holzdeppe, in Rouen mit 6,04 Meter aufhorchen lassen. Fünf Wochen vor der Hallen-WM im polnischen Sopot (7. bis 9. März) setzte er nun ein weiteres Ausrufezeichen.

«Der zweite Versuch zum Weltrekord war gut. Aber ich war schon etwas müde. Andererseits gebe ich zu, dass ich die Höhe ernsthaft bezwingen wollte», versicherte der Stabartist, nachdem er den französischen Hallenrekord erneut verbessert hatte. «Ich spreche nicht nur über Weltrekorde, sondern ich will sie in jedem Wettkampf verbessern.» Nächste Chance: Am 15. Februar beim Meeting in Donezk - von «Mr. Pole Vault» Bubka oft gewonnen und heute organisiert.

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