Robert Harting musste seine Teilnahme beim Berliner ISTAF Indoor absagen. Foto: Michael Kappeler
Robert Harting musste seine Teilnahme beim Berliner ISTAF Indoor absagen. Foto: Michael Kappeler

Robert Harting musste seine Teilnahme beim Berliner ISTAF Indoor absagen. Foto: Michael Kappeler

dpa

Robert Harting musste seine Teilnahme beim Berliner ISTAF Indoor absagen. Foto: Michael Kappeler

Berlin (dpa) - Das mit Spannung erwartete Bruderduell der Diskuswurf-Olympiasieger Christoph und Robert Harting beim Berliner ISTAF Indoor ist geplatzt. Robert Harting sagte seine Teilnahme für den 10. Februar am größten Hallenmeeting der Welt ab, teilten die Organisatoren mit.

Der London-Olympiasieger ist nach einem operativen Eingriff im rechten Knie noch nicht wieder hundertprozentig fit. «Ich kann leider immer noch nicht voll werfen. Die Heilung verläuft langwieriger als gedacht», sagte der 32-Jährige im Trainingslager Kienbaum. «Das ist schon ziemlich enttäuschend.»

Bei der dritten Auflage des Hallenspektakels Mitte Februar 2016 hatte sich Robert Harting mit 64,81 Metern vor Bruder Christoph (64,34) durchgesetzt. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro war der ältere Bruder bereits in der Qualifikation gescheitert.

Trotz dieser Absage ist in der Mercedes-Benz-Arena ein hochkarätiges Starterfeld dabei. Im Diskusring treffen sich gleich die ersten Vier vom Olympia-Finale in Rio wieder: allen voran Goldmedaillengewinner Christoph Harting. Der 26 Jahre alte Berliner wird vom Olympia-Zweiten Piotr Malachowski (Polen), dem Wattenscheider Daniel Jasinski (3.) und dem Esten Martin Kupper (4.) herausgefordert.

Für das Hallen-Spektakel sind bislang etwa 8500 der 12 600 Tickets verkauft. Auch im Stabhochspringen der Männer kommt es zur Rio-Revanche: Brasiliens Olympiasieger Thiago Braz da Silva trifft auf den Olympia-Zweiten und Weltrekordhalter Renaud Lavillenie aus Frankreich.

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