Athen (dpa) - Der mit Spannung erwartete Prozess gegen das griechische Sprinter-Duo Ekaterini Thanou und Konstantinos Kenteris wegen Meineids ist schon zum siebten Mal verschoben worden.

Ein Athener Gericht vertagte die Verhandlung auf den 21. Januar, berichtete der griechische Rundfunk. Mehrere Zeugen und zwei Rechtsanwälte hätten nicht anwesend sein können, hieß es weiter. Angeklagt sind neben Kenteris und Thanou auch der frühere Trainer des Leichtathletik-Duos, Christos Tzekos, sowie Ärzte eines Athener Krankenhauses.

Die griechische Justiz war zu dem Schluss gekommen, dass Kenteris und Thanou einen Motorradunfall am 12. August 2004, einen Tag vor Beginn der Olympischen Spiele in Athen, nur vorgetäuscht hatten. Damals hatten die Sprinter einen Dopingtest verpasst und für einen großen Skandal gesorgt. Sie mussten ihre Olympia-Akkreditierungen abgeben und durften nicht an den Spielen teilnehmen.

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