Robert Harting sagt, was er denkt. Foto: Patrick Seeger
Robert Harting sagt, was er denkt. Foto: Patrick Seeger

Robert Harting sagt, was er denkt. Foto: Patrick Seeger

dpa

Robert Harting sagt, was er denkt. Foto: Patrick Seeger

Frankfurt/Main (dpa) - Diskus-Olympiasieger und «Sportler des Jahres» Robert Harting hat zum Jahresauftakt gleich mal wieder Funktionärsschelte betrieben.

«Damit 2014 ein gutes Jahr wäre, müsste Lamine Diack seinen Posten räumen, die Leichtathletik begreifen, dass sie sich medial ändern muss», sagte der dreifache Weltmeister aus Berlin auf der Internetseite leichtathletik.de. Der 80 Jahre alte Senegalese Diack führt seit 1999 den Internationalen Leichtathletik-Verband IAAF an.

Harting hat im vergangenen Jahr mit der Deutschen Sportlotterie ein alternatives Sportförderkonzept ins Leben gerufen. Der 29-Jährige gilt als kritischer Geist in der Sportszene und hat sich in der Vergangenheit mehrfach mit Thomas Bach angelegt, dem früheren Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und neuem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

«Viele Leute müssten ihren Posten räumen und junge, dynamische Denker ans Werk lassen, die gleichermaßen das Talent haben, keinen Schaden anzurichten», sagte Harting zur Leichtathletik. Der Übertragungsstil im Fernsehen in der olympischen Kernsportart müsse fundamental neu durchdacht werden.

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