Unschlüssig
Asafa Powell lässt seinen Einsatz in der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Daegu offen.

Asafa Powell lässt seinen Einsatz in der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Daegu offen.

dpa

Asafa Powell lässt seinen Einsatz in der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Daegu offen.

Daegu/Südkorea (dpa) - Ex-Weltrekordler Asafa Powell hat nach der Absage seines Sprint-Einzelstarts einen Einsatz in der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Daegu offen gelassen.

«Ich möchte gerne laufen, aber es ist ungewiss, ob es noch klappt», sagte der zweimalige WM-Dritte am Samstag auf einer Pressekonferenz. Das Finale der Sprint-Staffeln geht am WM-Schlusstag über die Bühne

Powell laboriert seit seinem Sieg am 10. Juli beim Diamond-League-Meeting in Birmingham an einer Leistenzerrung. «Ich bin total down, am Boden zerstört», sagte Powell, der in Südkorea seinen ersten großen Titel gewinnen und seinen Landsmann Usain Bolt schlagen wollte.

«Ich hätte eine große Chance gehabt, zu gewinnen. Ich bin sehr frustriert», meinte der 28 Jahre alte schnelle Mann aus der Karibik. Ungewiss ist, ob er in dieser Saison noch bei Meetings antreten kann. Auf jeden Fall will er im Olympia-Jahr 2012 wieder angreifen. «Ich bin motiviert, das wird mich nicht stoppen», sagte Powell, der im Rahmen des Anti-Doping-Programms bei der WM einen Bluttest gemacht hat.

Trotz seines Ausfalls glaubt er nicht, dass Weltrekordler und Titelverteidiger Usain Bolt nun leichtes Spiel hat. «Es wird nicht einfach für ihn. Er ist nicht in der allerbesten Verfassung», meinte Powell, der seine Landsleute Nesta Carter und Michael Frater zu den Mitfavoriten zählt. «Hauptsache ein Jamaikaner gewinnt», befand er.

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