Kronzeugin
Julia Stepanowa ging vier Tage nach ablauf ihrer Dopingsperre bei den norddeutschen Meisterschaften außer Konkurrenz an den Start. Foto: Paul Zinken

Julia Stepanowa ging vier Tage nach ablauf ihrer Dopingsperre bei den norddeutschen Meisterschaften außer Konkurrenz an den Start. Foto: Paul Zinken

dpa

Julia Stepanowa ging vier Tage nach ablauf ihrer Dopingsperre bei den norddeutschen Meisterschaften außer Konkurrenz an den Start. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa) - Die russische Leichtathletin und Doping-Kronzeugin Julia Stepanowa hat bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften in Berlin den ersten Wettkampf nach ihrer Sperre gegeben.

Im Rahmen der Titelkämpfe lief die 28-Jährige am Samstag vier Tage nach Ablauf ihrer zweijährigen Dopingsuspendierung über 1500 Meter in 4:26,30 Minuten auf Rang zwei. Sie blieb rund 20 Sekunden über ihrer Bestzeit. Stepanowa startete außerhalb der Konkurrenz. Sie hatte erst wenige Stunden zuvor die Starterlaubnis für den LAC Olympia 88 Berlin erhalten.

«Ich möchte zeigen, dass ich auch ohne Doping schnell laufen kann», erklärte die Mittelstrecklerin, die die deutsche Staatsbürgerschaft anstrebt und von einem Olympia-Start träumt. Stepanowa war die Kronzeugin in der ARD-Dokumentation «Geheimsache Doping», die sich mit systematischem Betrug, Doping und Korruption im russischen Spitzensport befasst.

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