Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop. Foto: Fredrik von Erichsen
Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop. Foto: Fredrik von Erichsen

Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop. Foto: Fredrik von Erichsen

Darmstadt (dpa) - Der Deutsche Leichtathletik-Verband fordert Nachtests der Doping-Proben von der Leichtathletik-WM 2009 in Berlin. In einem Brief an Sebastian Coe, den Präsidenten des Weltverbandes IAAF, beantragte der DLV eine Nachuntersuchung.

«Die Nachuntersuchungen der Doping-Proben der Olympischen Spiele 2008 in Peking haben nachträglich zahlreiche Dopingverstöße aufgedeckt», schrieb DLV-Präsident Clemens Prokop. «Nachdem die Verjährungsfrist für diese Proben im Jahr 2017 abläuft, erscheint es uns für die Glaubwürdigkeit des Anti-Doping-Kampfes der IAAF, aber auch zum Schutz möglicherweise bei der WM 2009 betrogener Sportler unumgänglich, dass die noch vorhandenen Dopingproben nachuntersucht werden.» Im Sinne der fairen Athleten hofft Prokop darauf, dass dem Antrag zeitnah stattgegeben wird.

Bei Nachtests der Olympischen Spiele 2008 und 2012 in London durch das Internationale Olympische Komitee waren in Proben von weit mehr als 100 Athleten mit neuen Analysemethoden verbotene Mittel entdeckt worden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer