Nadine Müller
Nadine Müller gewann mit 66,69 Metern den Wettbewerb in Castellon. Foto: Kerim Okten

Nadine Müller gewann mit 66,69 Metern den Wettbewerb in Castellon. Foto: Kerim Okten

dpa

Nadine Müller gewann mit 66,69 Metern den Wettbewerb in Castellon. Foto: Kerim Okten

Castellon (dpa) - Beim Winterwurf-Europacup im spanischen Castellon haben die deutschen Diskuswerfer einen Doppelerfolg gefeiert.

Der Wattenscheider Daniel Jasinski bezwang überraschend den zweimaligen Olympiasieger Virgilijus Alekna. Dabei stellte der Außenseiter mit 64,69 Metern im sechsten Durchgang eine persönliche Bestleistung auf. Der Litauer kam am Samstag auf 64,66 Meter. Vizeeuropameisterin Nadine Müller (Halle) gewann mit 66,69 Metern und erfüllt die Norm für die Weltmeisterschaften im August in Moskau. Anna Rüh (Neubrandenburg) wurde mit 58,71 Metern Sechste.

Im Speerwurf steigerte Thomas Röhler (Jena) seine Bestleistung auf 81,87 Meter und belegte hinter dem Sieger Zigismunds Sirmais (Lettland/82,51) unerwartet Platz zwei.

Wegen der Streiks am Düsseldorfer Flughafen hatten am Freitag sechs deutsche Leichtathleten nicht nach Spanien reisen können, darunter die Hallen-Europameisterin im Kugelstoßen, Christina Schwanitz. Bei den Männern ging der frühere Europameister Ralf Bartels (Neubrandenburg) an den Start, kam aber mit 19,28 Metern über Rang sieben nicht hinaus. Mit exakt 20,00 Metern gewann Borja Vivas (Spanien) den Wettbewerb.

Vom Anreisechaos unbeeindruckt zeigten sich die Leverkusener Speerwerferinnen Linda Stahl und Katharina Molitor. Mit 61,97 und 59,73 Metern belegten sie die Plätze drei und vier. Die Olympia-Dritte Stahl verpasste die WM-Norm nur um drei Zentimeter. Das Duo stand allerdings klar im Schatten von Weltmeisterin Maria Abakumowa: Die Russin siegte mit starken 69,34 Metern vor Europameisterin Wira Rebryk aus der Ukraine (63,42).

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