Bogdan Bondarenko sorgte mit seinem Supersatz für Furore. Foto: Laurent Gillieron
Bogdan Bondarenko sorgte mit seinem Supersatz für Furore. Foto: Laurent Gillieron

Bogdan Bondarenko sorgte mit seinem Supersatz für Furore. Foto: Laurent Gillieron

dpa

Bogdan Bondarenko sorgte mit seinem Supersatz für Furore. Foto: Laurent Gillieron

Frankfurt/Main (dpa) - 13 Jahre lang hatte es kein einziger Hochspringer mehr geschafft, die magische Marke von 2,40 Metern zu überspringen. Bis zu diesem Frühsommer.

Erst kam Anfang Juni der junge Mutaz Essa Barshim aus Katar und flog über 2,40 Meter. Beim Diamond-League-Meeting in Lausanne setzte der Ukrainer Bogdan Bondarenko dann noch einen Zentimeter drauf: 2,41 Meter, die fünftbeste Marke der Hochsprung-Historie, der beste Sprung seit 1994. Nur der Kubaner Javier Sotomayor und der Schwede Patrik Sjöberg sprangen jemals höher.

«2,41 Meter - das ist einfach fantastisch», sagte Bondarenko. Der 23-Jährige riss nach seinem Sprung die Arme hoch - und ließ danach die Weltrekordhöhe von 2,46 Metern auflegen. Dreimal scheiterte er mit dem Versuch, den 20 Jahre alten Rekord von Sotomayor (2,45) zu verbessern. Allzu enttäuscht war er deshalb aber nicht. Vor diesem Meeting hatte seine Saisonbestleistung noch bei 2,31 Metern gelegen.

Das Hochsprung-Finale verspricht nun im wahrsten Sinne des Wortes einer der Höhepunkte der WM in Moskau zu werden. Barshim, Erik Kynard aus den USA und jetzt Bondarenko: Favoriten gibt es genug. Der Ukrainer hat bislang noch keinen internationalen Titel gewonnen. Aber seit diesem Donnerstagabend ist für ihn nichts mehr unmöglich.

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