Alexander Legkow
Auch Alexander Legkow bleibt gesperrt. Foto: Kimmo Brandt

Auch Alexander Legkow bleibt gesperrt. Foto: Kimmo Brandt

dpa

Auch Alexander Legkow bleibt gesperrt. Foto: Kimmo Brandt

Bochum (dpa) - Sotschi-Olympiasieger Alexander Legkow und sein Langlauf-Kollege Jewgeni Below haben beim Ski-Weltverband FIS die Aufhebung ihre vorläufigen Dopingsperren beantragt.

«Der Antrag ist gestellt», sagte Christof Wieschemann, der Anwalt der beiden Sportler. Die beiden vom deutschen Trainer Markus Cramer betreuten Russen waren von der FIS vorläufig gesperrt worden, nachdem das Internationale Olympische Komitee nach Erkenntnissen aus dem McLaren-Report ein Disziplinarverfahren gegen insgesamt 28 russische Teilnehmer der Olympischen Spiele in Sotschi eingeleitet hatte. Die beiden Langläufer wollen an der am Silvestertag beginnenden Tour de Ski teilnehmen.

Legkow und Below beteuerten in einer Eidesstattlichen Erklärung ihre Unschuld. «Es gibt von beiden Sportlern weder eine positive Probe, noch einen anderen Hinweis darauf, dass sie verbotene Substanzen genommen haben könnten oder dass die Proben ohne eine Öffnung hätten positiv getestet werden können. Einen solchen Zusammenhang stellt auch der McLaren-Report nicht her», erläuterte Wieschemann in einer zweiseitigen Stellungnahme vom Dienstag.

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