Überraschung
Yannik Lebherz zeigte sich nach seiner Erkrankung in blendender Verfassung. Foto: Bernd Thissen

Yannik Lebherz zeigte sich nach seiner Erkrankung in blendender Verfassung. Foto: Bernd Thissen

dpa

Yannik Lebherz zeigte sich nach seiner Erkrankung in blendender Verfassung. Foto: Bernd Thissen

Wuppertal (dpa) - Yannick Lebherz hat bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften trotz gerade erst überstandener Krankheit ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.

Über 400 Meter Lagen schwamm der EM-Zweite aus Darmstadt in 4:05,26 Minuten nur um 18/100 Sekunden an seinem im Vorjahr ebenfalls in Wuppertal aufgestellten deutschen Rekord vorbei. «Die Zeit ist schon sehr gut, drei Sekunden schneller als 2010, die EM wäre schon eine Überlegung wert», sagte Lebherz. Wie einige andere Athleten hat für den 22-Jährigen ein Start bei der Europameisterschaft in zwei Wochen in Stettin keine Priorität angesichts der schon laufenden Olympia-Vorbereitung.

Lebherz unterbot die EM-Norm um fast drei Sekunden und schob sich damit auf Rang zwei der europäischen Saisonrangliste. «Seit Dienstag geht es wieder steil bergauf», erklärte Lebherz zu seiner verbesserten Physis. Den hochkarätig besetzten US-Grand-Prix in Minneapolis hatte er bis auf eine Strecke sausen lassen müssen. «Oberhalb des Halses war alles entzündet: Nasennebenhöhlen, Ohren, Rachen.»

Theresa Michalak (Halle/Saale) hingegen schwamm über 400 Meter Lagen in 4:36,01 Minuten an der EM-Norm um knapp zwei Sekunden vorbei. Michalak ist aber trotzdem für die europäischen Titelkämpfe qualifiziert, da sie als Mitglied des Olympia-Kaders nur deutsche Meisterin werden musste. Melanie Radicke (Halle/Saale) gewann in 16:15,72 Minuten die 1500 Meter Freistil, Christian Kubusch (Magdeburg/7:46,86) siegte über 800 Meter Freistil. Beide Strecken gehören nicht zum EM-Programm.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer