Franz Müntefering verlangt "klare Kante", wenn ihm politische Spekulationen gegen den Strich gehen. Die Bayern empfinden inzwischen wie der SPD-Vorsitzende, was ansonsten bekanntlich eher selten vorkommt. Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß sind des Themas längst überdrüssig, Jürgen Klinsmann kann es bei aller Sympathie für den Shootingstar des Sommermärchens auch nicht mehr hören. Und in Köln wissen sie seit langem, was sie zu zahlen haben. Warum also die interessierte Fußball-Öffentlichkeit weiter mit Spekulationen unterhalten, auf die Folter spannen oder schlicht langweilen, nachdem ohnehin feststeht, dass Nationalstürmer Lukas Podolski nach Köln zurückkehrt. Denn die entscheidende Frage ist doch: Wo soll der Junge denn sonst hin? Etwa nach Rom oder Manchester, wo er es schon in München nicht aushält?

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