Kandidat
Der Schweizer Denis Oswald will IOC-Präsident werden. Foto: Laurent Gillieron

Der Schweizer Denis Oswald will IOC-Präsident werden. Foto: Laurent Gillieron

dpa

Der Schweizer Denis Oswald will IOC-Präsident werden. Foto: Laurent Gillieron

Lausanne (dpa) - Der Schweizer IOC-Präsidentschaftskandidat Denis Oswald hat sein Fünf-Punkte-Programm für das höchste Amt im Weltsport präsentiert.

Der 66-Jährige stellte seine Bewerbung unter das Motto Vision, Werte, Mission, Strukturen und Unsere Spiele. Oswald, der im Rennen um das Präsidentenamt beim Internationalen Olympischen Komitee unter anderem gegen den höchsten deutschen Sportfunktionär, Thomas Bach, antritt, zeigte sich auch offen für neue Sportarten im Olympia-Programm.

Oswald sprach in Lausanne von einer «kreativeren Herangehensweise». Bestehende Sportarten könnten Disziplinen modernisieren, in denen gerade mal vier oder fünf Nationen die Medaillen unter sich ausmachen würden. Manche könnten demnach auch gestrichen werden. Dadurch könnten neue Sportarten olympisch werden.

Der Schweizer ist seit 1991 Mitglied im IOC. Als IOC-Präsident wolle er «dem Sport etwas zurückgeben» und seine «persönliche Vision eines sauberen, fairen Sports» verteidigen. Neben Oswald und Bach kandidieren Ng Ser Miang aus Singapur, Richard Carrion aus Puerto Rico, Wu Ching-Kuo aus Taiwan und Sergej Bubka aus der Ukraine. Die 125. Vollversammlung wählt am 10. September in Buenos Aires den Nachfolger des bisherigen IOC-Präsidenten Jacques Rogge.

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