Die Flaggenträger dürfen auch bei der Eröffnung der Jugend-Winterspiele nicht fehlen. Foto: Barbara Gindl
Die Flaggenträger dürfen auch bei der Eröffnung der Jugend-Winterspiele nicht fehlen. Foto: Barbara Gindl

Die Flaggenträger dürfen auch bei der Eröffnung der Jugend-Winterspiele nicht fehlen. Foto: Barbara Gindl

dpa

Die Flaggenträger dürfen auch bei der Eröffnung der Jugend-Winterspiele nicht fehlen. Foto: Barbara Gindl

Innsbruck (dpa) - Innsbruck hat für ein Novum gesorgt und damit Olympia-Geschichte geschrieben: Bereits zum dritten Mal nach 1964 und 1976 lodert das olympische Feuer in Tirols Landeshauptstadt.

Das gab es noch nie. Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele offiziell, über 1000 Athleten feierten mit den rund 20 000 Zuschauern am Bergisel eine stimmungsvolle Flutlicht-Party mit viel Musik.

Innsbruck war bereits 1964 und 1976 Gastgeber Olympischer Winterspiele. Die Flammen im Bergisel Stadion entzündeten die Abfahrts-Olympiasieger Egon Zimmermann (1964) und Franz Klammer (1976). Das Feuer für die Jugendspiele entfachte der österreichische Kombinierer Paul Gerstgraser.

«Heute Abend darf ich mit größter Genugtuung feststellen: Innsbruck, du hast es wieder geschafft!», sagte IOC-Präsident Jacques Rogge. Es sei «höchst symbolisch», dass diese neue olympische Tradition in Innsbruck beginnt. Fahnenträgerin der 57-köpfigen deutschen Mannschaft war Skispringerin Katharina Althaus vom SC Oberstdorf. Für die 15-Jährige wird es am schon am Samstag ernst: Das Skispringen der Frauen erlebt in Seefeld seine Premiere unter den olympischen Ringen.

An der Winter-Premiere der Jugendspiele nehmen bis zum 22. Januar etwa 1050 Sportler aus 70 Nationen teil. In 15 Sportarten werden an zehn Wettkampftagen insgesamt 63 Medaillenentscheidungen ausgetragen. Olympische Jugendspiele sind nach Überzeugung von Rogge das perfekte Testfeld für neue Wettbewerbe und attraktive Formate. «Wir müssen das olympische Programm erneuern und verjüngen, und dabei müssen wir uns natürlich an die Jugend halten», hatte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Vormittag gesagt.

«Ich denke, dass Olympische Jugendspiele der ideale Ort sind, um auszutesten, welche neuen Sportarten gewünscht werden», erklärte der Belgier. Schon die Sommer-Premiere im August 2010 in Singapur habe gezeigt, dass das «Konzept von Spitzensport und Kultur- und Bildungsprogramm aufgegangen ist. Davon sind wir überzeugt», versicherte Rogge.

Das IOC testet in Tirol 14 neue Wettbewerbe und Formate: darunter sind Snowboard/Slopestyle, Freestyle/Halfpipe sowie nach Nationen gemischte Team-Konkurrenzen, beispielsweise im Eiskunstlauf.

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