Berlin (dpa) - Die russische Olympiasiegerin Jewgenia Kanajewa hat den Grand-Prix-Mehrkampf der 11. Berlin Masters in der Rhythmischen Sportgymnastik gewonnen. Sie siegte mit 117,325 Punkten vor ihren Teamgefährtinnen Daria Dmitriewa (115,650) und Daria Kondakowa (115,425).

Die elffache Welt- und Europameisterin geht damit am Sonntag auch als Favoritin in alle vier Finals des Grand Prix Turniers. Drei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften in Montpellier, die zugleich als Olympia-Qualifikation dient, unterstrichen die Russinnen ihre Ausnahmestellung in der Rhythmischen Sportgymnastik.

Vor 1500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle präsentierten sich die beiden jungen deutschen Starterinnen Laura Jung (16/TV St. Wendel) und Jana Berezko-Marggrander (15/TSV Schmiden) nicht durchgehend fehlerfrei und belegten die Plätze 13 und 14. Beide werden am Sonntag in den Finals mit der Wild Card des Ausrichters an den Start gehen: Berezko-Marggrander mit Reifen und Ball und Jung mit Keulen und Band.

Rosemarie Napp, Vizepräsidentin des Deutschen Turner-Bundes, lobte die beiden jungen Turnerinnen: «Die heutige Generalprobe für die WM hat für die beiden gezeigt, wo noch an Feinheiten gearbeitet werden muss. Insgesamt haben sie in diesem Weltklassefeld einen sehr guten Eindruck hinterlassen, konnten aber nicht alle ihre schwierigen Vorträge stabil zeigen.»

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer