Thomas Bach
IOC-Präsident Thomas Bach wirbt beim Camp Beckenbauer für seine Agenda 2020. Foto: Thomas Eisenhuth

IOC-Präsident Thomas Bach wirbt beim Camp Beckenbauer für seine Agenda 2020. Foto: Thomas Eisenhuth

dpa

IOC-Präsident Thomas Bach wirbt beim Camp Beckenbauer für seine Agenda 2020. Foto: Thomas Eisenhuth

Kitzbühel (dpa) - Auch vor dem Hintergrund der Krise in der Ukraine sieht IOC-Präsident Thomas Bach die Möglichkeiten des Sports zur Einflussnahme begrenzt.

«Der Sport kann die Welt verändern, aber nicht der Sport allein. Der Sport kann Signale senden, er kann das Eis brechen für Dialoge, aber er kann nicht allein Frieden herstellen», sagte Bach in seiner Auftaktrede beim Camp Beckenbauer in Kitzbühel und verwies auf die Bemühungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wie etwa die Kooperation mit den Vereinten Nationen.

Unterdessen warb Bach erneut für seine auf den Weg gebrachte Agenda 2020, die auch eine Veränderung des Vergabeverfahrens von Olympischen Spielen enthält. In der Vergangenheit habe das IOC den Kandidaten gesagt, was es erwarte. Dieses System funktioniere nicht mehr. Zukünftig sollten die Bewerber sagen, wie sich die Spiele vorstellen. «Die Spiele sollen nicht eine Kopie der vorherigen Spiele sein», sagte Bach.

Beim Camp Beckenbauer, das unter der Schirmherrschaft des früheren Fußball-Weltmeisters zum zweiten Mal stattfindet, diskutieren von Montag bis Mittwoch hochrangige Funktionäre über die Zukunft des Sports. Unter anderem sind in diesem Jahr FIFA-Präsident Sepp Blatter, DFB-Boss Wolfgang Niersbach und Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor Ort.

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