Berlin (dpa) - IOC-Präsident Thomas Bach will den Kampf gegen Doping weiter forcieren. Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees kündigte in einer Telefonkonferenz die Einrichtung eines Fonds über zehn Millionen US-Dollar zur Entwicklung neuer Testmethoden an.

Zudem werde ein Finanztopf mit der gleichen Summe eingeführt, um Athleten gegen «jede Art der Manipulation oder Korruption» zu schützen.

Im kommenden Jahr will das IOC zudem eine Vereinbarung mit Interpol unterzeichnen und ein Überwachungssystem von illegalen Wetten bei den Olympischen Spielen aufbauen. Die Entscheidungen wurden bei einer viertägigen Klausur der IOC-Exekutive mit «ergiebigen, intensiven und konstruktiven Diskussionen» im schweizerischen Montreux getroffen, wie Bach erklärte.

Der 59-Jährige strebt mit der intensiven Forschung effektivere Testmethoden an. «Ich denke, wir sollten noch ein bisschen weiter schauen, ob Urin- und Bluttests die einzigen oder die besten sind oder ob wir noch andere brauchen», erklärte er.

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