Lausanne (dpa) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) könnte die für 2014 geplante Formel-1-Premiere in Russland verschieben, wenn Beeinträchtigungen der Olympischen Winterspiele in Sotschi im gleichen Jahr absehbar wären, teilte das IOC in Lausanne mit.

Für rund 143 Millionen Euro ist eine Grand-Prix-Strecke in der Stadt am Schwarzen Meer geplant, auf der bis mindestens 2020 Rennen ausgetragen werden sollen. «Wir wollen nicht riskieren, dass durch den Bau der Rennstrecke die Vorbereitung auf die Winterspiele und die Errichtungen der Sportanlagen gefährdet werden», erklärte Gilbert Felli, IOC-Direktor für die Olympischen Spiele. Es gebe eine Klausel im Vertrag mit der Formel 1, die dem IOC für den Fall einer Interessenkollision die Entscheidung über eine Verlegung um ein Jahr zubillige.

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