Christian Ehrhoff über die deutschen Chancen bei Olympia.

Christian Ehrhoff traut dem deutschen Team den großen Wurf nicht zu.
Christian Ehrhoff traut dem deutschen Team den großen Wurf nicht zu.

Christian Ehrhoff traut dem deutschen Team den großen Wurf nicht zu.

Christian Ehrhoff traut dem deutschen Team den großen Wurf nicht zu.

Vancouver. Mittwochnacht wird es ernst für die deutsche Eishockeyauswahl. Mit Schweden wartet zum Auftakt einer der Topfavoriten auf das Team von Uwe Krupp. Mit dabei ist Christian Ehrhoff, NHL-Verteidiger der Vancouver Canucks - und einst Spieler der Krefeld Pinguine.

Wie groß ist die Vorfreude auf die Olympischen Spiele?

ChristianEhrhoff: Ich hatte bisher noch nicht viel Zeit mich zu freuen, weil ich noch für die Canucks im Einsatz war. Seit ich wieder in Vancouver bin, ist die Vorfreude allerdings schon da. Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass die Olympischen Spiele in der Stadt stattfinden, in der man lebt.

Sie und Ihre NHL-Kollegen haben nur einmal mit der Mannschaft trainiert. Kann das funktionieren?

Ehrhoff: Für die anderen Teams wird es noch schwieriger. Die Schweden kommen fast alle aus der NHL und haben ebenfalls nur ein gemeinsames Training.

Was ist der größte Unterschied zwischen der NHL und der DEL?

Ehrhoff: In der NHL spielen die besten Spieler der Welt. Hier wird schneller und körperbetonter gespielt, alles ist athletischer.

Welche Chancen hat die deutsche Mannschaft in Vancouver?

Ehrhoff: Wir gehen als Außenseiter an den Start. Das Erreichen des Viertelfinales wäre aber schon ein Traum.

Wie ging es in der Canucks-Kabine in letzter Zeit zu? Haben Sie mit den Kollegen über die Spiele gesprochen?

Ehrhoff: Ja schon, aber mehr zwischen den Kanadiern, den US-Amerikanern und den Schweden. Ich war außen vor, da den Deutschen nicht viel zugetraut wird.

Wie bewerten Sie die Arbeit von Bundestrainer Uwe Krupp?

Ehrhoff: Ich war nur in Turin unter ihm als Trainer dabei. Ich kann also nicht allzu viel dazu sagen.

In Deutschland gab es Diskussionen um seine Nominierungen.

Ehrhoff: Das ist Sache des Trainers. Dass Christoph Schubert nicht dabei ist, ist natürlich schade, da wir uns schon lange kennen.

Wo steht das deutsche Eishockey?

Ehrhoff: Unter den Top-Nationen sind wir hinterher. Aber selbst gegen die Schweiz waren wir in letzter Zeit meist unterlegen. Da müssen wir schon aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren.

Was muss sich denn ändern?

Ehrhoff: Durch bessere Jugendarbeit schaffen es mehr Spieler in die Topligen. So bekommt man einen größeren Pool an Spielern.

Und welches Team gewinnt Gold?

Ehrhoff: Kanada, Russland oder Schweden.

» Schweden - Deutschland Morgen 1.30 Uhr/ARD

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer