Bundestrainer
Das Team von Jamilon Mulders belegte in Argentinien den siebten Platz. Foto: Frank Uijlenbroek

Das Team von Jamilon Mulders belegte in Argentinien den siebten Platz. Foto: Frank Uijlenbroek

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Das Team von Jamilon Mulders belegte in Argentinien den siebten Platz. Foto: Frank Uijlenbroek

Mendoza (dpa) - Deutschlands Hockey-Damen haben bei der Champions Trophy in Argentinien einen versöhnlichen Abschluss geschafft. Im Spiel um Rang sieben setzte sich die mitten im Umbruch steckende Mannschaft von Bundestrainer Jamilon Mülders in Mendoza mit 5:3 (4:2) gegen Japan durch.

Es war der erste deutsche Erfolg bei diesem Turnier der acht weltbesten Hockey-Teams, in dem Australien und Gastgeber Argentinien in der Nacht zum Montag im Endspiel aufeinandertrafen.

Nach dem knappen Viertelfinal-Aus gegen Top-Favorit Niederlande (0:1) und der unglücklichen Niederlage im Penaltyschießen gegen China (4:5) schossen sich Spielführerin Julia Müller & Co. nun den Frust von der Seele. Die Hamburgerin Müller mit einem Hattrick sowie Katharina Otte und Hannah Krüger steuerten die Treffer für die Europameisterinnen bei, die als Siebte genau ihre Weltranglistenposition bestätigten.

«Die Baustellen sind genau die, die ich schon vor dem Turnier benannt hatte: Wettkampfstabilität, individuelles Abwehrverhalten, Ecken, Entscheidungsverhalten», stellte Bundestrainer Mülders selbstkritisch fest. Ihm steht noch eine Menge Arbeit im Hinblick auf die im nächsten Jahr anstehende Olympia-Qualifikation bevor. «Wir müssen das Team noch mehr zusammenbringen. Aber insgesamt ist auch klar das Vertrauen da, dass wir diese Mannschaft nach Rio bringen werden.»

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