Hamburg (dpa) - Der Deutsche Handballbund (DHB) und der Bundesliga-Verband HBL haben ihre Verhandlungen über einen neuen Grundlagenvertrag auf die Zeit nach der Weltmeisterschaft vertagt. Erst Anfang Februar wollen beide Parteien ihre Gespräche fortsetzen.

Darauf einigten sich der DHB und die HBL in Hamburg. «Wir haben sehr konstruktive Gespräche geführt», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann am Rande des Länderspiels der deutschen Männer gegen Schweden.

Grundsätzlich sind sich beide Seiten darin einig, dass der neue Pakt kommen soll und die entsprechenden Kompromisse gefunden werden. «Wir haben noch nicht in allen Punkten Einigkeit erzielt. Aber es gibt keine unüberwindbaren Hindernisse», erklärte Bohmann nach den Gesprächen in Hamburg.

Die HBL hatte den seit 2003 laufenden Grundlagenvertrag mit dem DHB fristgerecht gekündigt. Der Kontrakt läuft am 31. Oktober 2011 aus. «Wir streben einen langfristigen Vertrag an», erklärte Bohmann, dem eine Laufzeit zwischen fünf und zehn Jahren vorschwebt.

Die Knackpunkte bei den Verhandlungen sind vor allem finanzieller Natur. So soll es dem Vernehmen nach unter anderem um Abstellgebühren für die Nationalspieler gehen, das Recht zum Betreiben und Vermarkten von Ligen oder auch Miet- und andere Zahlungen.

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