Der THW Kiel hatte gegen Szeged vor allem in der Abwehr ungewohnt viele Probleme. Foto: Aniko Kovacs
Der THW Kiel hatte gegen Szeged vor allem in der Abwehr ungewohnt viele Probleme. Foto: Aniko Kovacs

Der THW Kiel hatte gegen Szeged vor allem in der Abwehr ungewohnt viele Probleme. Foto: Aniko Kovacs

dpa

Der THW Kiel hatte gegen Szeged vor allem in der Abwehr ungewohnt viele Probleme. Foto: Aniko Kovacs

Szeged (dpa) - Der THW Kiel kann auf den Einzug in das Halbfinale der Handball-Champions-League hoffen. Zwar verloren die «Zebras» das Viertelfinal-Hinspiel beim ungarischen Club Pick Szeged mit 29:31 (15:17), doch im Rückspiel am kommenden Sonntag haben die Norddeutschen noch alle Chancen.

Erfolgreichste Werfer in einer spannenden Partie waren Steffen Weinhold (5) für den THW sowie Dean Bombac (6) für die Gastgeber, die in der Runde zuvor die Rhein-Neckar Löwen aus dem Wettbewerb geworfen hatten.

Der deutsche Rekordmeister hatte vor allem in der Defensive große Probleme. Weder die 6:0- noch die 3:2:1-Abwehr stellte Szegeds Spielmacher Bombac vor große Probleme. Dazu fehlte zunächst die Unterstützung der Torhüter. Kim Sonne fand nicht zu seiner starken Form, die ihn in den Bundesliga-Duellen mit den Rhein-Neckar Löwen und dem SC Magdeburg ausgezeichnet hatte. Auch der reaktivierte Steinar Ege brachte kaum eine Hand an den Ball. So sahen sich die «Zebras» in der 16. Minute mit einem 6:11-Rückstand konfrontiert.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Sonne, und in der 54. Minute erzielte Christian Sprenger mit dem 28:27 die erste Kieler Führung. Die Ungarn konterten jedoch und feierten in der Schlussphase einen verdienten Sieg.

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