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Der Spanier Brahim Lagha trifft gegen Tunesien.

Der Spanier Brahim Lagha trifft gegen Tunesien.

dpa

Der Spanier Brahim Lagha trifft gegen Tunesien.

Kristianstad (dpa) - Titelverteidiger Frankreich und Spanien sind bei der Handball-WM in Schweden ebenso wie die deutsche Mannschaft ohne Punktverlust. Allerdings vermied Deutschlands nächster Gegner Spanien nur knapp eine Blamage.

Der Weltmeister von 2005 kam vor 1800 Zuschauern in Lund nur zu einem dürftigen 21:18 (9:7)-Erfolg gegen Tunesien. Noch in der 53. Minute hatte der Afrikameister beim Stand von 16:17 einen Punktgewinn im Visier.

Auch Frankreich war beim letztlich souveränen 28:19 (12:8) in Kristianstad gegen Ägypten lange Zeit nicht so souverän wie erwartet. Zum einen fehlte es dem mit zahlreichen Neulingen angetretenen Olympiasieger an der Feinabstimmung. Zum anderen scheiterten die Mannen um die Kieler Thierry Omeyer und Jerome Fernandez häufig am starken ägyptischen Torhüter Mohamed El Nakib. Michael Guigou (5/3) war bester Torschütze für Frankreich.

Dank der besseren Tordifferenz führt die deutsche Mannschaft die Tabelle in der Gruppe A vor Frankreich und Spanien an, die ebenfalls vier Punkte auf dem Konto haben.

In der Gruppe C kam Serbien am zweiten Spieltag zu seinem zweiten Erfolg. Zwei Tage nach dem glücklichen 25:24 gegen Algerien deklassierte die Mannschaft um den Kieler Rückraumspieler Momir Ilic in Malmö wie erwartet Australien mit 35:18 (16:8). Keine Blöße gaben sich auch die beiden Gruppenfavoriten. Der WM-Zweite Kroatien schlug dank einer starken zweiten Halbzeit Algerien mit 26:15 (11:11). Und Ex-Europameister Dänemark setzte sich mit 39:30 (17:16) gegen Rumänien durch.

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