Schiedsrichter
Lars Geipel (r) und Markus Helbig bilden ein bewährtes Gespann. Foto: Jens Wolf

Lars Geipel (r) und Markus Helbig bilden ein bewährtes Gespann. Foto: Jens Wolf

dpa

Lars Geipel (r) und Markus Helbig bilden ein bewährtes Gespann. Foto: Jens Wolf

Doha (dpa) - Das Duo kennt sich inzwischen aus. Lars Geipel und Markus Helbig sind bei der Handball-WM in Katar einmal mehr die deutschen Schiedsrichter.

«Wir wollen den Deutschen Handballbund und das deutsche Schiedsrichterwesen würdig vertreten. Und natürlich möchten wir vor allem Freude an jedem einzelnen Spiel bei der WM haben und so weit wie möglich kommen», sagte Geipel.

Kennengelernt hat der stellvertretende Chefredakteur der «Mitteldeutschen Zeitung» seinen Referee-Kollegen als Gegner auf dem Handball-Feld beim Spiel HC Einheit Halle-Neustadt gegen TSG Halle-Neustadt. Inzwischen sind sie seit vielen Jahren beste Freunde. Seit 1993 pfeifen der 39 Jahre alte Geipel und sein vier Jahre älterer Partner gemeinsam. «Unser erstes Spiel war eine ziemliche Katastrophe», berichtete Geipel.

Seither haben Arbeitsvermittler Helbig und sein Partner mehr als 500 Spiele für den DHB und über 200 internationale Partien geleitet. Nach zwei Frauen-WM (2007, 2009), zwei Männer-EM (2012, 2014) sowie den Olympischen Spielen 2012 mit dem Halbfinale Schweden gegen Ungarn bestreitet das Gespann in Katar seine dritte Männer-WM nach 2011 und 2013. «Jedes neue Turnier macht mehr Spaß. Das liegt einfach daran, dass man auf viel mehr Erfahrung zurückgreifen kann», sagte Geipel.

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