Mannheim (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen setzen trotz des Einzugs in die Champions League ihren Sparkurs fort.

«Einen Fast-Totalschaden kann man nicht in einer Saison reparieren. So etwas braucht Zeit und wird sicher noch ein bis zwei Jahre andauern», sagte Manager Thorsten Storm dem «Mannheimer Morgen». Der Handball-Bundesligist musste im vergangenen Jahr nach dem plötzlichen Ausstieg seines Mäzens Jesper Nielsen den Etat drastisch reduzieren. Dennoch gelang in dieser Saison der Gewinn des EHF-Cups.

Im Sommer 2014 enden bei den Löwen die Verträge von zahlreichen Leistungsträgern. Storm kündigte an, diesen Spielern nicht mehr die bisherigen Gehälter zahlen zu können. «Es ist keine leichte Aufgabe, Topspieler wie Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki, Bjarte Myrhol, Goran Stojanovic oder Andy Schmid zu halten. Aber es ist insgesamt auch eine Chance. Alle werden Abstriche machen müssen, das wäre aber auch in anderen Klubs der Fall», sagte Storm.

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