Kapitän
Nationalspieler Pascal Hens stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Foto: Jens Wolf

Nationalspieler Pascal Hens stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Foto: Jens Wolf

dpa

Nationalspieler Pascal Hens stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Foto: Jens Wolf

Nis (dpa) - Die deutschen Handballer haben ohne ihren Kapitän Pascal Hens den ersten Sieg bei der EM in Serbien gefeiert. Der Hamburger hatte beim 24:23-Erfolg in Nis gegen Mazedonien überraschend keine Minute gespielt.

Vor dem abschließenden Vorrundenspiel am Donnerstag gegen den WM-Vierten Schweden sprach Hens über die für ihn ungewohnte Situation.

Bundestrainer Martin Heuberger hat Sie gegen Mazedonien nicht eingesetzt. Wie schwer war das für Sie?

Pascal Hens: «Ich hätte ja spielen können, ich war nicht verletzt. Da zu sitzen und nicht zu wissen, ob man reinkommt, ist sehr anstrengend. Das kommt sehr selten vor, dass ich als einziger Spieler 60 Minuten auf der Bank gesessen habe. Aber wir sind hier als Mannschaft angereist. Ich bin im Dienste des Teams unterwegs.»

Ist es jetzt eine besondere Motivation für Sie für das Spiel gegen Schweden?

Pascal Hens: «Ich bin immer heiß. Ich war auch heiß auf Mazedonien. Ich hätte gern gespielt. Ich war die ganze Zeit angespannt. Man kann nicht abschalten. Man muss die Konzentration immer hochhalten, weil man immer bereit sein muss. Das ist sehr anstrengend für den Kopf gewesen. Das ist auf dem Feld nicht so anstrengend, auch wenn man da ständig in Bewegung ist und konditionell mehr beansprucht wird.»

Gegen Schweden geht es wieder um den EM-Verbleib und die Olympia-Chance. Worauf kommt es in der Partie an?

Pascal Hens: «Ich weiß, dass wir noch rausfliegen können, aber auch weiterkommen. Deswegen wollen wir gegen Schweden gewinnen. Wir haben beim Supercup gegen sie verloren und noch etwas gut zu machen.»

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