Uwe Schwenker (M) kommt nach der Urteilsverkündung aus dem Gerichtssaal. Foto: Bodo Marks
Uwe Schwenker (M) kommt nach der Urteilsverkündung aus dem Gerichtssaal. Foto: Bodo Marks

Uwe Schwenker (M) kommt nach der Urteilsverkündung aus dem Gerichtssaal. Foto: Bodo Marks

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Uwe Schwenker (M) kommt nach der Urteilsverkündung aus dem Gerichtssaal. Foto: Bodo Marks

Kiel (dpa) - Der Kieler Handball-Prozess hat nach einem Bericht der «Kieler Nachrichten» ein juristisches Nachspiel. Oberstaatsanwalt Axel Goos habe nach den Urteilssprüchen im Kieler Landgericht Revision eingelegt, berichtet die Zeitung.

Goos wolle das Verfahren gegen den ehemaligen THW-Trainer Zvonimir Serdarusic und Ex-Manager Uwe Schwenker wegen möglicher Manipulation vom Bundesgerichtshof prüfen lassen. Ob die Freisprüche tatsächlich am Bundesgerichtshof auf Rechtssicherheit überprüft werden, entscheide sich erst nach Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründungen, berichteten die «Kieler Nachrichten».

Das Kieler Landgericht hatte Schwenker und Serdarusic am vergangenen Donnerstag nach viermonatigem Prozess vom Vorwurf der Bestechung, der Untreue und des Betrugs freigesprochen. Die 5. Große Strafkammer sah es nicht als erwiesen an, dass die beiden einstigen THW-Macher das Champions-League-Finalrückspiel 2007 gegen die SG Flensburg-Handewitt manipuliert haben sollen. Das hatte die Staatsanwaltschaft dem Duo vorgeworfen. Die Verteidiger hatten Freispruch gefordert.

«Die Kammer ist nicht von der Schuld der Angeklagten überzeugt, allerdings ist sie auch nicht von der Unschuld überzeugte», hatte der Vorsitzende Richter Matthias Wardeck gesagt. Es sei ein reiner Indizienprozess gewesen, so der Richter.

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