Rhein-Neckar-Löwen - Croatia Zagreb
Der Zagreber Gyula Gal (l) hindert Robert Gunnarsson von den Löwen regelwidrig am Wurf.

Der Zagreber Gyula Gal (l) hindert Robert Gunnarsson von den Löwen regelwidrig am Wurf.

dpa

Der Zagreber Gyula Gal (l) hindert Robert Gunnarsson von den Löwen regelwidrig am Wurf.

Mannheim (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen stehen zum dritten Mal in Serie im Viertelfinale der Champions League. Nach dem 31:28-Erfolg im Hinspiel reichte dem Tabellenvierten der Bundesliga im Achtelfinal-Rückspiel in Mannheim ein 27:27 (11:9) gegen den kroatischen Rekordmeister RK Croatia Zagreb.

«Es ist ein schönes Gefühl, zu den oberen Mannschaften in Europa zu gehören. Wir hätten gerne gewonnen, sind aber auch mit diesem Unentschieden glücklich», sagte der mit neun Toren überragende Nationalspieler Uwe Gensheimer und betonte: «Wir sind noch nicht am Ziel.» Bei den Löwen war auch Spielmacher Grzegorz Tkaczyk immer zur Stelle, wenn es enger zu werden drohte.

Das Weiterkommen der Löwen geriet nach ihrer starken Leistung im Hinspiel kaum mehr in Gefahr. Beide Teams lieferten sich vor 7686 Zuschauern in der nur halb gefüllten SAP-Arena ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch beide große Mängel bei der Chancenverwertung zeigten. So konnten sich die meist führenden Badener nicht absetzen, gerieten aber auch nur in der Schlussphase einmal kurz unter Druck.

Die Kroaten versuchten erst in der zweiten Halbzeit, ihr Ausscheiden mit aller Macht und mehr Risiko zu verhindern. Der starke Löwen-Torwart Slawomir Szmal verhinderte mehrfach, dass die Mannschaft um Superstar Ivano Balic in Führung gehen konnte. Das gelang Zagreb nur beim 24:23 in der 56. Minute. Bester Werfer bei Zagreb war David Spiler mit neun Toren.

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