Kiel (dpa) - Die Bundesliga-Handballer des THW Kiel bleiben Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen auf den Fersen. Der Rekordmeister setzte sich ohne große Schwierigkeiten mit 29:21 (13:8) gegen den Aufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim durch und bleibt mit 12:4 Punkten Tabellenzweiter.

Die meisten Treffer für die «Zebras» erzielte Marko Vujin (7), für Ludwigshafen war Linksaußen Philipp Grimm sechsmal erfolgreich. Die Norddeutschen, bei denen Linksaußen Rune Dahmke verletzt fehlte, vermochten gegen die überforderte Gäste jedoch nicht restlos zu überzeugen. Die Aktionen der Spieler von THW-Coach Alfred Gislason waren zu häufig zu statisch.

Dazu erwischte Ludwigshafens Torhüter Kevin Klier einen guten Tag. Der 30 Jahre alte Routinier wehrte vor der Pause die Strafwürfe von Niclas Ekberg und Christian Sprenger ab. In der Offensive blieben Kliers Vorderleute aber viel zu harmlos und spielerisch begrenzt, um den Titelverteidiger vor ernsthafte Probleme zu stellen.

Zu Beginn der Partie hatte es eine Schrecksekunde für die Kieler gegeben, als Domagoj Duvnjak am Knie behandelt werden musste. Der kroatische Welthandballer konnte aber nach einer kurzen Behandlungspause wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

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