Auch der ehemalige THW-Coach Zvonimir Serdarusic steht in Kiel vor Gericht. Foto: Carsten Rehder
Auch der ehemalige THW-Coach Zvonimir Serdarusic steht in Kiel vor Gericht. Foto: Carsten Rehder

Auch der ehemalige THW-Coach Zvonimir Serdarusic steht in Kiel vor Gericht. Foto: Carsten Rehder

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Auch der ehemalige THW-Coach Zvonimir Serdarusic steht in Kiel vor Gericht. Foto: Carsten Rehder

Kiel (dpa) - Das Landgericht Kiel verzichtet im Prozess gegen die ehemaligen THW-Kiel-Verantwortlichen Uwe Schwenker und Zvonimir Serdarusic auf die Vernehmung weiterer Zeugen.

Am vergangenen Mittwoch hatte die Staatsanwaltschaft beantragt, den Kieler Unternehmer Gerhard Lütje in den Zeugenstand zu rufen. «Die Kammer hat bisher keinen Zeugen geladen», sagte Gerichtssprecher Sebastian Brommann der Nachrichtenagentur dpa.

Schwenker und Serdarusic wird die Manipulation des Champions-League-Finalrückspiels 2007 gegen die SG Flensburg-Handewitt vorgeworfen. Beide bestreiten das. Lütje sollte nach dem Willen der Strafverfolger Auskunft erteilen, ob er schon im Herbst 2008 Kenntnis von den Bestechungsgerüchten gegen die Angeklagten erhalten habe.

Damit dürfte sich an dem geplanten Termin für die Urteilsverkündung am 26. oder 27. Januar nichts ändern. Am nächsten Mittwoch soll die Staatsanwaltschaft ihr Schlussplädoyer halten, womöglich auch schon Serdarusic-Verteidiger Marc Langrock. Am 23. Januar sind Schwenkers Anwälte Michael Gubitz und Gereon Wolters an der Reihe.

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