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Rhein-Neckar-Löwe Zarko Sesum (M) wird von Montpelliers Accambray (l) und Hmam in die Zange genommen.

Rhein-Neckar-Löwe Zarko Sesum (M) wird von Montpelliers Accambray (l) und Hmam in die Zange genommen.

dpa

Rhein-Neckar-Löwe Zarko Sesum (M) wird von Montpelliers Accambray (l) und Hmam in die Zange genommen.

Mannheim (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen haben nur noch minimale Chancen auf den Einzug ins Final Four der Champions League am letzten Maiwochenende in Köln. Der Handball-Bundesligist unterlag im Viertelfinal-Hinspiel in Mannheim gegen Montpellier HB mit 27:29 (12:9).

Der französische Meister um den ehemaligen Star des THW Kiel und Welthandballer Nikola Karabatic kann sich im Rückspiel 30. April sogar eine knappe Niederlage leisten. Beide Teams lieferten sich vor 10 292 Zuschauern in der SAP-Arena lange einen hochklassigen Schlagabtausch. Montpellier war technisch etwas überlegen, was die Badener durch enormen Kampfgeist ausglichen. Allerdings konnten sie bis zum 8:8 in der 21. Minute nie in Führung gehen. Nach einer Auszeit lief es dann plötzlich und die Gastgeber warfen bis zur Pause einen Dreitorevorsprung zum 12:9 heraus.

Nach dem Wechsel kamen die Franzosen wieder stärker auf. Nachdem Michael Guigou Montpellier in der 43. Minute mit 20:19 erstmals wieder in Führung gebracht hatte, konnten die Löwen nicht mehr entscheidend kontern. Über 24:22 und 26:23 setzten sich Karabatic & Kollegen bis auf 29:25 vorentscheidend ab. Wenigstens gelang den Platzherren mit den beiden abschließenden Toren noch eine Ergebnisverbesserung zum 27:29.

Nationalspieler Uwe Gensheimer war mit sieben Treffern, darunter ein Siebenmeter, bester Schütze der Löwen. Auf der Gegenseite brachte es Vid Kavticnik ebenfalls auf sieben Tore.

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