Strafe
Nikola Karabatic bei den Verhandlungen in Montpellier. Foto: Guillaume Horcajuelo

Nikola Karabatic bei den Verhandlungen in Montpellier. Foto: Guillaume Horcajuelo

dpa

Nikola Karabatic bei den Verhandlungen in Montpellier. Foto: Guillaume Horcajuelo

Paris (dpa) - Handball-Weltstar Nikola Karabatic und sechs weitere Profis sind im französischen Wettskandal für je sechs Spiele gesperrt worden.

Der frühere Kieler, Bruder Luka, Mladen Bojinovic, Dragan Gajic, Samuel Honrubia, Primoz Prost und Issam Tej wurden für schuldig befunden, direkt oder durch Dritte Wetteinsätze auf das Liga-Spiel ihres damaligen Vereins Montpellier HB am 12. Mai 2012 bei Cesson-Rennes getätigt zu haben, teilte die Disziplinarkommission der französischen Liga LNH mit.

Den gesperrten Profis wird vorgeworfen, das Spiel bei Cesson (28:31) manipuliert und so Verwandten und Bekannten Wettgewinne von insgesamt knapp 252 000 Euro ermöglicht zu haben. Gegen die Spieler und sechs weitere Personen laufen zudem Strafverfahren wegen Betrugs. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft und hohe Geldstrafen.

Der zweimalige Weltmeister und Olympiasieger Karabatic (28) bestreitet wie seine Kollegen alle Vorwürfe. Er wolle gegen die Sperre Berufung einlegen, erklärte Berater Bhakti Ong. So lange über den Berufungsantrag nicht entschieden ist, kann Karabatic für seinen neuen Verein PAUC Aix-en-Provence weiter auf Torejagd gehen. Nach dem er 2009 nach vier Jahren beim THW Kiel zu seinem Stammverein Montpellier AHB zurückgekehrt war, hatte Karabatic vergangene Woche den Verein erneut gewechselt.

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