Malmö (dpa) - Die politischen Unruhen in Ägypten haben nun auch die Handball-WM in Schweden erreicht. Nachdem die Regierung in Kairo alle Internetverbindungen gekappt hat, ist seit Freitag auch die Seite des Weltverbandes IHF nicht mehr zu erreichen.

Der Verband hat seinen Sitz zwar im schweizerischen Basel, lässt seine Plattform jedoch über einen Server in Ägypten laufen. IHF-Präsident Hassan Mustafa ist Ägypter. Damit gibt es vorerst keine Informationen von der WM via Internet. Davon betroffen sind Livestream, Liveticker, Statistiken, Mitteilungen und Archive. Die IHF versucht nun, die Informationen über die Internetseite des Veranstalters zu verbreiten.

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