Spitzenspiel
Hamburgs Jansen (l ) und Guillaume Gille (r) versuchen Olafur Stefansson zu bremsen.

Hamburgs Jansen (l ) und Guillaume Gille (r) versuchen Olafur Stefansson zu bremsen.

dpa

Hamburgs Jansen (l ) und Guillaume Gille (r) versuchen Olafur Stefansson zu bremsen.

Hamburg (dpa) - Der HSV Hamburg hat den zweiten Titelkonkurrenten besiegt. Nach dem Erfolg gegen Rekordmeister THW Kiel setzten sich die Hanseaten in der Handball-Bundesliga auch gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 32:31 durch und verteidigten die Tabellenführung vor den Berliner Füchsen.

Die Hauptstädter kamen gegen HBW Balingen-Weilstetten zu einem glanzlosen 32:28-Arbeitssieg. In der Kieler Ostseehalle lag die Sensation des Spieltages lange in der Luft. Der SC Magdeburg führte beim THW Kiel bis zur 45. Minute mit vier Treffern, doch am Ende setzte sich der Champions- League-Sieger mit 25:22 durch. Die meisten Magdeburger Tore warf Robert Weber (10/8). Aufseiten der Gastgeber war Filip Jicha mit neun Treffern erfolgreichster Schütze.

Nach dem 26:25 über Kiel folgte für Hamburg mit den Rhein-Neckar Löwen der nächste schwere Brocken. Beim HSV lief zunächst wenig zusammen. Nach einer offenbar geharnischten Halbzeitansprache von Trainer Martin Schwalb kamen die Hamburger hochmotiviert aus der Kabine. Dank eines 6:1-Laufs gingen die Gastgeber mit 19:17 in Führung. Die 11 076 Zuschauer erlebten einen echten Krimi, in dem Torwart Johannes Bitter eine Minute vor Schluss den Sieg festhielt. Den letzten Freiwurf der Löwen setzte Karol Bielecki über das Tor. Beste HSV-Werfer waren Blazenko Lackovic, Domagoj Duvnjak und Igor Vori mit je sechs Treffern. Uwe Gensheimer traf elfmal für die Gäste.

Vor 6324 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle machten es die Füchse bis zur 50. Minute spannend, ehe der Sieg dank eines Schlussspurts sichergestellt wurde. Bester Torschütze der Partie in Berlin war Ivan Nincevic (10/5) für die Füchse. Bei den Gästen war Benjamin Herth (7/2) am erfolgreichsten. Tabellenschlusslicht MT Melsungen übergab mit einem 27:26-Erfolg gegen den TBV Lemgo die Rote Laterne an die HSG Ahlen-Hamm. In einem weiteren Spiel gewann FA Göppingen beim DHC Rheinland mit 27:21.

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