Auswärtsfahrt
Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

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Steffen Fäth (l) war einer von sieben WM-Debütanten. Foto: Alberto Estevez

Das Team um Routine Michael Haaß (l) hatte nur in der 1. Halbzeit Probleme mit den Brasilianern. Foto: Alberto Estevez

Abwehrchef Oliver Roggisch ballt die Faust. Foto: Alberto Estevez

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Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

Granollers (dpa) - Aufatmen bei den deutschen Handballern: Der EM-Siebte hat sich zum Auftakt der WM in Spanien zu einem klaren Sieg gegen den Exoten Brasilien gemüht.

Dank eines starken Torhüters Silvio Heinevetter und einer Steigerung in der zweiten Halbzeit gewann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Granollers gegen den am Ende kraftlosen Außenseiter mit 33:23 (12:10). Vor rund 2700 Zuschauern warf Steffen Weinhold (7) die meisten Tore für das Team von Bundestrainer Martin Heubeger. Am Sonntag (17.20 Uhr) trifft die deutsche Mannschaft im zweiten Spiel der Vorrundengruppe A auf Tunesien.

Steffen Fäth
Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

Steffen Fäth (l) war einer von sieben WM-Debütanten. Foto: Alberto Estevez

Das Team um Routine Michael Haaß (l) hatte nur in der 1. Halbzeit Probleme mit den Brasilianern. Foto: Alberto Estevez

Abwehrchef Oliver Roggisch ballt die Faust. Foto: Alberto Estevez

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Steffen Fäth (l) war einer von sieben WM-Debütanten. Foto: Alberto Estevez

«Insgesamt war es ein ordentlicher Auftakt. Riesen-Kompliment an die Mannschaft, sie war heute fokussiert», sagte Heuberger, der vor allem seinen Toptorschützen Weinhold lobte: «Steffen hat eine Qualität, wie sie nur wenige haben.» WM-Debütant Weinhold meinte: «Es war ein guter Turnierstart für uns. Wir haben uns am Anfang schwer getan, deshalb hat es gedauert, bis wir in Fahrt gekommen sind.» Kapitän Oliver Roggisch ergänzte: «Die zweite Halbzeit war schon ganz ordentlich.»

Wie erwartet tat sich die deutschen Mannschaft gegen den Exoten von Beginn an schwer. Allerdings war dies mehr den eigenen Unzulänglichkeiten geschuldet als der Stärke des Kontrahenten. Dieser zeichnete sich in erster Linie durch rustikale Verteidigung aus. Klammern, schubsen, an den Trikots zerren und festhalten hatten die Brasilianer vorzugsweise im Repertoire.

Michael Haass
Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

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Steffen Fäth (l) war einer von sieben WM-Debütanten. Foto: Alberto Estevez

Das Team um Routine Michael Haaß (l) hatte nur in der 1. Halbzeit Probleme mit den Brasilianern. Foto: Alberto Estevez

Abwehrchef Oliver Roggisch ballt die Faust. Foto: Alberto Estevez

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Das Team um Routine Michael Haaß (l) hatte nur in der 1. Halbzeit Probleme mit den Brasilianern. Foto: Alberto Estevez

So kam das DHB-Team nie dazu, ein flüssiges Kombinationsspiel aufzuziehen. Hinzu kam eine sichtbare Übermotivation als Quelle zahlreicher Fehler. So vergaben die Spieler um Kapitän Roggisch Chancen am laufenden Band. Die zu vielen Würfe wurden eine Beute von Brasiliens Schlussmann Luis Ricardo Nascimento.

Dadurch geriet die deutsche Mannschaft nach einer 3:2-Führung (5.) mit 3:5 (11.) ins Hintertreffen. Nur dank einer abermals famosen Leistung Heinevetters hielt sich der Rückstand in Grenzen. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs zum 7:7 (17.) lag der Favorit bis zum 7:9 (20.) mit zwei Treffern hinten.

Oliver Roggisch
Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

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Steffen Fäth (l) war einer von sieben WM-Debütanten. Foto: Alberto Estevez

Das Team um Routine Michael Haaß (l) hatte nur in der 1. Halbzeit Probleme mit den Brasilianern. Foto: Alberto Estevez

Abwehrchef Oliver Roggisch ballt die Faust. Foto: Alberto Estevez

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Abwehrchef Oliver Roggisch ballt die Faust. Foto: Alberto Estevez

Heuberger reagierte darauf mit einer Auszeit. Nach seiner eindringlichen Ansprache ging seine Auswahl konzentrierter ans Werk. Durch zwei verwandelte Siebenmeter von WM-Debütant Kevin Schmidt nach dem 10:10 (27.) erkämpfte sich die deutsche Mannschaft eine 12:10-Pausenführung.

Neben Schmidt erleben in Spanien sechs weitere Spieler ihre WM-Premiere: Steffen Fäth, Steffen Kneer, Tobias Reichmann, Patrick Wiencek, Toptorjäger Weinhold und Patrick Groetzki. Dafür musste Bundestrainer Martin Heuberger auf seine Stammkräfte Lars Kaufmann, Holger Glandorf und Uwe Gensheimer aus Regenerations- und Verletzungsgründen verzichten.

Auftaktsieg
Zahlreiche deutsche Fans unterstützen lautstark das Team. Foto: Alberto Estevez

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Steffen Fäth (l) war einer von sieben WM-Debütanten. Foto: Alberto Estevez

Das Team um Routine Michael Haaß (l) hatte nur in der 1. Halbzeit Probleme mit den Brasilianern. Foto: Alberto Estevez

Abwehrchef Oliver Roggisch ballt die Faust. Foto: Alberto Estevez

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Dennoch kamen die deutschen Spieler wesentlich befreiter und unverkrampfter zur zweiten Halbzeit aufs Parkett. Mit drei Treffern in Serie setzte sich der EM-Siebte auf 15:10 (33.) ab. Danach hatte die DHB-Auswahl die Partie zwar weitgehend im Griff. Die Brasilianer aber, die bei der WM 2011 alle fünf Spiele verloren und zuletzt 2009 ein WM-Begegnung gewonnen hatten, wehrten sich weiter mit allen Kräften. Die nahmen jedoch mit fortschreitender Spielzeit ab und die deutsche Mannschaft feierte am Ende einen deutlichen Auftaktsieg.

Statistik:

Deutschland: Heinevetter (Füchse Berlin), Lichtlein (TBV Lemgo) - Kneer (SC Magdeburg) 1, Roggisch (Rhein-Neckar Löwen), Wiencek (THW Kiel) 3, Reichmann (HSG Wetzlar) 2, Schmidt (HSG Wetzlar) 5/2, Fäth (HSG Wetzlar) 1, Theuerkauf (HBW Balingen-Weilstetten) 4, Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) 4, Weinhold (SG Flensburg-Handewitt) 7, Strobel (TBV Lemgo) 1, Haaß (Frisch Auf Göppingen) 1, Pfahl (VfL Gummersbach) 1, Klein (THW Kiel) 1, Christophersen (Füchse Berlin) 2

Brasilien: Nascimento, Almeida - Pacheco 4, Gama 2, Candido 1, Pires 1, Thiago Santos 1, Hubner, Thiagus Santos, Patrianova 4, Pozzer, Ribeiro 2, Chiuffa, Cardoso 4, Guimaraes 2, Teixeira 2

Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien) - Zuschauer: 4000

Strafminuten: 2 / 6

Disqualifikation: - / -

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